Hier eine Aufgabe und deren Loesung direkt aus dem Physikstudiengang. Es ging um die Ablenkung eines Gegenstandes im freien Fall durch die Corioliskraft. Vielleicht kann ja irgendein Physikstudent einmal etwas damit anfangen. PDF-Download.
UPDATE:
Unten beschriebene Loesung ist nicht mehr zu empfehlen. In den Kommentaren wird eine einfachere Loesung gezeigt. Klicke hier um zu dieser Loesung zu kommen.
Vielen Dank an dieser Stelle an Aditya Mahajan. ENDE UPDATE:
Willst du in ConTEXt beispielweise Spaltenvektoren (column-vectors) schreiben, so kannst du nicht wie in Latex ueblich einfach so auf die Array-Umgebung zugreifen, sondern du brauchst dazu das Modul t-amsl.
Bei mir war, aus welchen Gruenden auch immer, dieses Modul in der Standardinstallation von ConTEXt nicht vorhanden. Es war daher nicht moeglich den folgenden Code, der einen Spaltenvektor erzeugt, ohne Fehler zu kompilieren:
\usemodule[t-amsl]
\starttext
\startformula
\left(
\startarray{l}
1\\2\\3
\stoparray
\right)
\stopformula
\stoptext
Einen Ausweg aus dieser Misere bietet das Modul t-amsl. Wenn bei dir obriger Code ebenfalls den Fehler “system: module t-amsl not found! [...] Undefined control sequence. l.XX \startarray” erzeugt, dann musst du oben genanntes Modul nachladen und manuell installieren. Dazu gehst du wie folgt vor:
Lade dir das Modul beispielsweise hier herunter. Anschliessend kopierst du es nach ~/texmf/tex/context/maths. Gegebenenfalls musst du diese Ordnerstruktur erzeugen. Nun musst du in deinem Dokument das Modul nur noch laden und kannst es daraufhin verwenden.
Damit sollte es moeglich sein oben genannten Code ohne Fehler zu kompilieren. Well done, Dude!
Der Produzent des Videos schreibt am Schluss, dass er seinen PC hat 110 Tage an dem Video rechnen lassen. Gebt dem Typen eine Rechenfarm, denn die hat er sich ja wohl mehr als verdient. Wow!
Mir sind eben zwei Petitionen aufgefallen, die alle Aufmerksamkeit verdient haben. Es geht zum einen um den kostenlosen Erwerb wissenschaftlicher Publikationen auch unter Open Access bekannt. Kurz und knapp formuliert geht es darum, dass wissenschaftliche Ergebnisse, welche von der Allgemeinheit mittels Steuergelder finanziert wurden, fuer die Oeffentlichkeit auch kostenfrei zugaenglich sein sollten. Naeheres dazu findet ihr unter open-access.net.
Die Petition kann online bei ePetition eingesehen und unterzeichnet werden. Dazu folgt bitte folgendem Link: ePetition: Wissenschaft und Forschung – Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen vom 20.10.2009
Diese Petition wird uebrigens offiziell von der Piratenpartei unterstuetzt. Den Aufruf zur Unterzeichnung findet ihr online bei den Piraten.
Die zweite Petition, welche es sich anzuschauen lohnt traegt den Titel “Durchsetzung des Auskunftsanspruchs” und fordert, dass der Auskunftsanspruch beim Bundesdatenschutzgesetzes strikter gestaltet werden muss. Derzeit ist es fuer eine Privatperson kaum moeglich gegen illegalen und unerwuenschten Adresshandel vorzugehen. Daher fordert die Petition, dass hier die Gesetzesgrundlagen dahingehend veraendert werden, dass der Buerger effizienter gegen Missbrauch seiner Daten vorgehen kann.
Die Petition findet ihr ebenfalls online bei ePetition: Datenschutz – Durchsetzung des Auskunftsanspruchs.
Nach dem Update auf Ubuntu 9.10 Karmic Koala funktionierte bei mir wxMaxima nicht mehr. Beim Versuch die Wurzel aus zwei auszurechnen, quitierte wxMaxima das mit der Fehlermeldung: (%i1) sqrt(2);
Universal error handler called recursively (:ERROR NIL
CONDITIONS::CLCS-UNIVERSAL-ERROR-HANDLER
""
"Couldn't protect")
Universal error handler called recursively (:ERROR NIL
CONDITIONS::CLCS-UNIVERSAL-ERROR-HANDLER
"" "Couldn't protect")
Maxima encountered a Lisp error:
Error in CONDITIONS::CLCS-UNIVERSAL-ERROR-HANDLER [or a callee]: Caught fatal error [memory may be damaged]
Automatically continuing.
To reenable the Lisp debugger set *debugger-hook* to nil.
Anscheinend handelt es sich dabei um ein Problem mit der neuen GCC-Version. So zumindest wird das in der Fehlerbeschreibung bei launchpad.netvermutet.
Abhilfe hilft es zunaechst Maxima zu deinstallieren. Danach laed man sich von Hand die Pakete Maxima (Version: 5.17.1-1) und wxMaxima (Version: 0.8.3a-2) von Debian Sid herunter und installiert zuerst manuell Maxima und im Anschluss wxMaxima. Die Hinweise auf neuere oder aeltere Pakete in den normalen Paketquellen muss man dabei ignorieren. Danach sollte wxMaxima wieder laufen wie gewohnt und der Fehler behoben sein. Wann die offiziellen Paketquellen allerdings die richtigen Pakete liefern, kann ich auch nicht genau sagen. Derzeit jedenfalls funktionieren diese nicht.