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	<title>.crashsource &#187; Satire</title>
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		<title>Eine Frage der Satire &#8211; Titanic provoziert die Kirche</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 09:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion & Atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Cover des Satire-Magazins &#8220;Titanic&#8221; polemisiert &#8211; ohne Zweifel. Dargestellt ist ein christlicher Geistlicher, dessen Kopf auf Geschlechtshoehe von Jesus am Kreuz kniet. Jesus hat einen hochroten Kopf, darunter steht geschrieben &#8220;Kirche heute&#8221;. Die einen sehen es als angebrachte Kritik an der Kirche, die anderen als primitive Verh&#246;hnung des christlichen Glaubens. Der naechste sieht [...]]]></description>
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<a href="http://crashsource.de/wp-content/gallery/blogeintraege/titanic-kirche-heute.jpg" title="copyright by Titanic (titanic-magazin.de); Cover der April-Ausgabe 2010" class="thickbox" rel="singlepic57" >
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<p>Das neue Cover des Satire-Magazins &#8220;Titanic&#8221; polemisiert &#8211; ohne Zweifel. Dargestellt ist ein christlicher Geistlicher, dessen Kopf auf Geschlechtshoehe von Jesus am Kreuz kniet. Jesus hat einen hochroten Kopf, darunter steht geschrieben &#8220;Kirche heute&#8221;.<br />
Die einen sehen es als angebrachte Kritik an der Kirche, die anderen als <a href="http://kath.net/detail.php?id=26318">primitive Verh&#246;hnung des christlichen Glaubens</a>. Der naechste sieht es gelassen, holt sich Popcorn und wartet ab was passiert.</p>
<p>Mich persoenlich erinnert das Bild an die beruehmten Mohammed-Karrikaturen von 2005/2006. Damals gab es einen aehnlichen Aufschrei der von allen Medien aufgegriffen wurde. Es wurde in der selben Art und Weise kontrovers diskutiert was nun Satire darf und was nicht. Nun sind es allerdings die Katholiken die Sturm laufen.</p>
<p>Das Thema ist derart brisant, dass inzwischen auch der <a href="http://www.focus.de/kultur/medien/satiremagazin-beschwerdewelle-gegen-titanic-titel_aid_497202.html">Focus</a> und andere nahmhafte Zeitungen darueber berichten. In der <a href="http://www.spiegel.de/spam/0,1518,683932,00.html">Satire-Abteilung des Spiegels</a> hingegen macht man sich weiter lustig ueber das Thema, im Internet gibt es <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/darf-der-priester-jesus-missbrauchen/">beide Meinungen</a>. Das Beispiel Facebook zeigt: die einen sind <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=111766242177963">dafuer</a>, die anderen <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=106512882714869">dagegen</a>. Der Grossteil der User hat jedoch entweder nichts mitbekommen oder schert sich schlichtweg nicht darum.</p>
<p>Interessant finde ich wie wenig Humor einige der Katholiken verstehen. Dass es die Missbrauchsvorfaelle gab ist nicht von der Hand zu weisen und wohl oder uebel wird man dazu stehen muessen. Der Papst verhaelt sich bei der gesamten Diskussion um die Missbrauchsvorfuerfe genau so <a href="http://www.n-tv.de/politik/Neue-Kritik-an-Benedikt-XVI-article817318.html">zaeh und langsam</a> wie man es von der katholischen Kirche gewohnt ist, doch daran kann ich nichts gutes abgewinnen. Diese Karrikatur koennte etwas Schwung in die Sache bringen. Allein das rechtfertigt meiner Meinung nach schon die Publikation. Damals bei den Mohammed-Karrikaturen haben die meisten Katholiken geschwiegen, traf es doch nur die Andersglaeubigen. Jetzt sehen sie sich selbst in dieser misslichen Situation und ploetzlich wird die Diskussion auf einem ganz anderen Niveau gefuehrt. Nun spricht man davon, dass die katholische Glaubenslehre &#8220;<a href="http://kath.net/detail.php?id=26318">beschimpft</a>&#8221; wird und klagt gegen die Satire-Zeitung, versucht Kritik im Keim zu ersticken. Wenn man schon nichts gegen die Missbrauchsvorwuerfe an sich tun kann, immerhin haben das die Leute aus den eigenen Reihen verbockt, dann will man sich wenigstens vor solchen schmutzigen Bildchen schuetzen. Dabei ist es die Satire doch nur der Humor, der die Geduld verloren hat. Na gut, zu lachen hat man bei der Kirche zur Zeit sowieso nichts &#8230;</p>
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		<title>Vision: Religion uebernimmt Schulen</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 20:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion & Atheismus]]></category>
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		<description><![CDATA[2008: Ein Schueler will an seiner Schule beten. Sein Drang ist so stark, dass er dafuer sogar vor Gericht zieht &#8211; und gewinnt. Ab sofort darf ihn niemand mehr an seinen Gebeten hindern und das obwohl schulische Bildungseinrichtungen eigentlich religioes neutral gehalten sein muessen. Die einzige vom Gericht gestellte Bedingung: das Gebet darf den Unterrichtsfluss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2008: Ein Schueler will an seiner Schule beten. Sein Drang ist so stark, dass er dafuer sogar vor Gericht zieht &#8211; <a href="http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/934499.html">und gewinnt</a>. Ab sofort darf ihn niemand mehr an seinen Gebeten hindern und das obwohl schulische Bildungseinrichtungen eigentlich religioes neutral gehalten sein muessen. Die einzige vom Gericht gestellte Bedingung: das Gebet darf den Unterrichtsfluss nicht stoeren und muss vom Schueler entsprechend gelegt werden. Zahllose Schueler folgen der Idee regelmaessig in der Schule zu beten. Es kommt zu ganzen Gebetsorgien.</p>
<p>2010: Nach fast einem Jahr gerichtlicher Auseinandersetzung boxxt ein Schueler vor Gericht durch, dass er zum Beten die dafuer notwenige Zeit von rund 15 Minuten am Stueck nehmen darf, auch wenn dabei der Folgeunterricht teilweise gestoert wird. Es koenne nicht sein, dass die schulischen Betriebszeiten ueber das Grundgesetz gestellt werden, so die Richter.</p>
<p>2011: Es gibt nun eigene Gebetsraeume in einer der groessten deutschen Schulen. Diese wurden angeschafft, weil betende Schueler auf Gaengen und in Klassenzimmern die schulischen Aktivitaeten derartig behinderten, dass es den Lehrern sowie dem Schulleiter zuviel wurde. &#8220;So konnte das nicht weiter gehen. Taeglich liessen sich duzende Schuelern auf dem Gang und in Klassenzimmern nieder um ihre Gebete zu sprechen. &#8220;Diesen Zustand koennen wir nicht weiter dulden. Wir muessen Ausweichraeume einrichten, da die Beterei Ausmasse annimmt, mit denen keiner gerechnet hat&#8221;, so der Schulleiter.</p>
<p>2012: &#8220;Ich brauche meinen eigenen Gebetsraum&#8221;. Schueler klagt vor Gericht fuer seinen privaten Gebetsraum, den er sich seiner Religion zufolge ganz speziell einrichten muss. Paradox: der Schueler ist der Gruender und zeitgleich das einzige Mitglied dieser Religion. Das Gericht gibt ihm recht und verweist in der Begruendung auf das Grundgesetz und den Schutz der Religionsfreiheit.</p>
<p>2015: Die Bildungsministerin fordert das Parlament in einem offenen Brief dazu auf in der kommenden Abstimmung fuer die Aenderung des Grundgesetzes zu stimmen. Der Bau neuer Zimmer fuer zahllosen Forderungen nach eigenen Gebetsraeumen in Schulen habe Millionen Euro deutschlandweit verschlungen. Damit muesse jetzt endlich schluss sein, so die Bildungsministerin. Inzwischen sei es zum Volkssport unter Jugendlichen geworden seinen persoenlichen &#8220;Chilloutroom&#8221; in der Schule zu ordern und darin den Grossteil der Schulzeit zu verbringen. Alles unter dem Deckmantel der Religion, so die Kritiker.</p>
<p>2018: &#8220;Religion vor Bildung &#8211; die erste Schule versagt!&#8221;, so titelt die groesste deutsche Boulevardzeitung. Eine Schule im Sueden von Deutschland musste aufgeben, da die finanziellen Mittel, die notwendig gewesen waren um die Schule mit den entsprechenden Gebetsraeumen auszustatten, schlichtweg nicht vorhanden waren.</p>
<p>2019: Ein Schueler gesteht in einem Zeitungsinterview, das man inzwischen nur noch als cool angesehen wird, wenn man seinen eigenen &#8220;Chilloutroom&#8221; hat. Damit ist nun offiziell bestaetigt, was insgeheim schon lange klar war. Das Volk ist erzuernt!</p>
<p>2024: Nachdem das Bildungssystem beinahe komplett kollabiert ist, putscht die seit 2016 bestehende &#8220;Volksinitiative zur Abschaffung der Religionsfreiheit an Schulen&#8221;, welche in den letzten Jahren massiven Zulauf an Migliedern gewonnen hat. Sie erzwingen die Aufloesung der Religionsfreiheit in Schulen und beenden damit in einem Blutbad das, was einst mit einem einfachen Gebetswunsch begonnen hat. &#8211; Die Religionsfreiheit an deutschen Schulen wird aberkannt. Eine neue gesetzliche Regelung schreibt vor, dass von nun an jegliche Form von Religionen an deutschen Schulen verboten ist!</p>
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		<title>Tuerkische Schulen und Universitaeten in Deutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 20:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich dachte ich fall vom Stuhl, als ich das heute hoeren musste: tuerkischsprachige Schulen und Universitaeten in Deutschland gefordert. Das ist genau das was uns noch gefehlt hat. Warum sind wir da nicht selbst drauf gekommen? Statt dessen muss uns erst ein tuerkischer Ministerpraesident wie dieser smarte Herr Tayyip Erdogan darauf aufmerksam machen, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich dachte ich fall vom Stuhl, als ich das heute hoeren musste: <a href="http://www.presseportal.de/pm/55903/1133025/westdeutsche_allgemeine_zeitung">tuerkischsprachige Schulen und Universitaeten in Deutschland</a> gefordert. Das ist genau das was uns noch gefehlt hat. Warum sind wir da nicht selbst drauf gekommen? Statt dessen muss uns erst ein tuerkischer Ministerpraesident wie dieser smarte Herr Tayyip Erdogan darauf aufmerksam machen, dass es fuer die, jetzt haltet euch fest, <strong>Integration der Tuerken in Deutschland</strong> nur foerderlich sei, in Schulen und Universitaeten in Deutschland auf Tuerkisch zu unterrichten. Na das nenne ich mal eine Aussage.</p>
<p>Wollen wir in diesem Atemzug nicht auch gleich noch in Russisch, Polnisch, Spanisch, Italienisch, Franz&#246;sisch oder eine der sonstigen paar hundert Sprachen unterrichten? Hey, warum nicht einfach mal international werden hier in Deutschland? Wir sind doch eh viel zu verklemmt. Wir holen Menschen mit anderen Sprachen und Kulturen ins Land und verlangen von denen dann auch noch hier Deutsch zu lernen? Sind wir Deutschen denn bekloppt? Wie kann man so etwas von anderen Menschen verlangen?</p>
<p>Ich jedenfalls mach mich jetzt auf die Suche nach einer Universitaet in der Tuerkei, in der auf Deutsch unterrichtet wird. Wenn die von uns sowas fordern, dann sind sie doch sicherlich mit gutem Beispiel voran gegangen und haben das Bildungssystem ihrerseits ausgebaut, so dass sich dort auch Menschen aus anderen Laendern willkommen fuehlen. Mal sehen, was sich da so finden laesst &#8230; </p>
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