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	<title>.crashsource &#187; Privatsphaere</title>
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	<description>... des Ursprungs Quelle</description>
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		<title>MiiVi.com &#8211; Honeypot der Musikindustrie</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jul 2007 19:47:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphaere]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf MiiVi.com soll es bis vor kurzem noch moeglich gewesen sein ein interessantes Angebot zu begutachten. Dort wurde versprochen ganze Kinofilme leicht und schnell downloaden zu koennen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://miivi.com/">MiiVi.com</a> soll es bis vor kurzem noch moeglich gewesen sein ein interessantes Angebot zu begutachten. Dort wurde versprochen ganze Kinofilme leicht und schnell downloaden zu koennen. Interessant ist sicherlich auch der Domainbetreiber, welcher sich als Abgeordneter der Musikindustie hoechstpersoenlich entpuppte &#8211; dessen &#8220;Partnerfirma&#8221; <a href="http://www.mediadefender.com/">Media Defender</a>. (Screenshots gibt es <a href="http://www.zeropaid.com/news/8877/Gotcha!+New+MPAA+Site+Tries+to+Trick+Users+into+Illegally+Downloading+Movies">hier</a> zu sehen)</p>
<p>Die Werbung war nur gelogen und so gab es ausser einem Spyware-Programm nichts downzuloaden auf MiiVi. Dieses Programm soll angeblich die Festplatte der infizierten Rechner durchsuchen und alles verdaechtige zurueckmelden. Auf gut Deutsch: Miivi war ein Honeypot der Musikindustrie &#8211; und dazu noch ein verdammt schlechter!</p>
<p>Es ist interessant, dass man sich inzwischen genoetigt sieht solche Massnahmen einzusetzen. Unrecht ist nicht mit Unrecht zu bekaempfen. Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein!?</p>
<p>(via <a href="http://www.gulli.com/news/videohoster-der-strafverfolger-2007-07-04/">gulli.com</a>, <a href="http://lordfish.team-wst.org/blog/life/archives/204-Anti-Piracy-Unternehmen-zieht-Blockbuster-Videohoster-auf.html">lordfish.team-wst.org</a>)</p>
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		<title>Google ermoeglicht Suche gezielt nach Gesichtern</title>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2007 10:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphaere]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie inzwischen bekannt wurde unterstuetzt Google die Suche nach Gesichtern innerhalb der Bildersuche. Der bisher undokumentierte Zusatz imgtype=face bei einer Bildersuche laesst in den Ergebnissen idealerweise nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie inzwischen bekannt wurde unterstuetzt Google die Suche nach Gesichtern innerhalb der Bildersuche. Der bisher undokumentierte Zusatz <em>imgtype=face</em> bei einer Bildersuche laesst in den Ergebnissen idealerweise nur noch Gesichter erscheinen. Idealerweise deshalb, weil die Technologie noch nicht ganz ausgereift ist und sich derzeit teilweise noch Bilder unter die Ergebnisse mogeln, die keine Gesichter zeigen. Das berichtet jedenfalls <a href="http://www.jmboard.com/gw/2007/05/27/geheimer-parameter-google-bildersuche-mit-gesichtserkennung/#comment-40243">Malte</a> beim <a href="http://www.jmboard.com/gw/2007/05/27/geheimer-parameter-google-bildersuche-mit-gesichtserkennung/">GoogleWatchBlog</a>.<br />
Dennoch funktioniert die <a href="http://images.google.com/images?q=martin&#038;imgtype=face">neue Suchefunktion</a> ganz gut und sucht man nach beispielsweise &#8220;Martin&#8221;, so ergibt eine ganze Reihe an Bildern, welche Gesichter von Personen namens Martin zeigen. Die Suche <a href="http://images.google.com/images?q=martin">ohne den Parameter</a> <em>imgtype=face</em> hingegen liefert auch Bilder von Autos und sonstigen Gegenstaenden.<br />
<br />
Der neue Parameter zeigt, wie so viel anderes auch, wie gut Google inzwischen mit unseren Daten jonglieren, diese verarbeiten, selektieren und sortieren kann. Doch die neue Funktion ist noch lange nicht perfekt sondern kann durchaus nochmals ausgebaut werden. So koennte Google schon bald maennliche von weiblichen Gesichtern unterscheiden koennen, eine ungefaehre Altersabschaetzung durchfuehren, Kinder von Erwachsenen unterscheiden, und so weiter.<br />
Vielleicht wird durch <a href="http://crashsource.de/11-googles-geplante-fusion-mit-sich-selbst/">Googles geplante Fusion mit sich selbst</a> sogar nochmals eine deutlich bessere Selektion der Ergebnisse moeglich. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Google schon bald ermoeglicht Gesichter von bestimmten Regionen dieser Welt zu suchen und zu finden.<br />
<br />
(via <a href="http://www.gulli.com/news/google-erkennt-gesichter-2007-05-29/">gulli.com</a>)</p>
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		<title>Google in DE und US nur noch fuer Volljaehrige</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2007 17:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphaere]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich erst wurde bekannt, dass Google die Algorithmen verbessern will. Das noch in weiter ferne liegende Ziel, Google nach alltaeglichen Dingen wie &#8220;Was fuer ein Beruf soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich erst wurde bekannt, dass Google die Algorithmen verbessern will. Das noch in weiter ferne liegende Ziel, Google nach alltaeglichen Dingen wie &#8220;Was fuer ein Beruf soll ich ergreifen&#8221;, &#8220;Was soll ich unternehmen&#8221; fragen zu koennen, soll schon bald in greifbare Naehe ruecken, schreibt <a href="http://www.ft.com/cms/s/c3e49548-088e-11dc-b11e-000b5df10621.html">ft.com</a>. Doch da dafuer noch deutlich mehr Daten gesammelt werden muessen, bedarf es neuen Nutzungsbedingungen bei Google, welche der Datenkrake erlaubt noch mehr Informationen zu sammeln und zu verwerten als sie es bisher schon tut. Demnach heisst es in den neuen Google TOS (Terms of Service): </p>
<blockquote><p>Sie d&#252;rfen die Services nicht nutzen und die Vertragsbedingungen nicht annehmen, wenn Sie [...] nicht vollj&#228;hrig sind und daher keinen verbindlichen Vertrag mit Google abschlie&#223;en k&#246;nnen<br />
<span class="source"><a href="http://www.google.com/accounts/TOS?loc=DE">Google TOS</a></span>
</p></blockquote>
<p>Auch in den US-Bestimmungen ist selbiges vermerkt. Dort heisst es woertlich:</p>
<blockquote><p>You may not use the Services and may not accept the Terms if [...] you are not of legal age to form a binding contract with Google<br />
<span class="source"><a href="http://www.google.com/accounts/TOS?loc=US">Google TOS</a></span></p></blockquote>
<p>Was Google damit erreichen will liegt auf der Hand. Man will nur noch Volljaehrige die Google-Projekte nutzen lassen, da sich diese im Nachhinein nicht mehr gegen die Datenspeicherung vorgehen koennen &#8211; haben sie doch Google unter diesen Bedingungen genutzt.<br />
<span id="more-24"></span><br />
Interessant ist auch was noch so in den Google Bedingungen steht:</p>
<blockquote><p>Google f&#252;hrt st&#228;ndig Neuerungen ein, um ihren Nutzern den gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Komfort zu erm&#246;glichen. Sie best&#228;tigen und sind damit einverstanden, dass sich die Form und die Art der von Google jeweils bereitgestellten Services unangek&#252;ndigt &#228;ndern kann.<br />
<span class="source"><a href="http://www.google.com/accounts/TOS?loc=DE">Google TOS</a></span></p></blockquote>
<p>Egal in welche Richtung sich Google entwickelt, egal ob sie mehr Daten speichern, egal was sie speichern, der User stimmt immer zu. Man legt mit der Benutzung von Google also alle Daten in die Haende der Suchmaschine und hat keinerlei Einfluss mehr darauf was mit den Daten geschieht. Auch uebernimmt man bei Google keinerlei Verantwortung fuer die gefundenen Inhalte, jedoch behaelt man sich explizit vor Inhalte zu filtern, zu aendern, zu kennzeichenen, und so weiter. Sprich das was man bei Google findet, sofern es Google ueberhaupt zulaesst, muss nicht einmal der Wirklichkeit entsprechen. Ich stelle mir gerade vor was passieren wuerde, wenn Google politisch oder anderweitig kritische Inhalte modifiziert und den Usern unterjubelt. Damit koennte man bei Google wohl den einen oder anderen Kleinkrieg ausloesen. Erschreckend!<br />
<br />
Am meisten interessiert mich aber folgendes: Wenn ich Google zum ersten Mal besuche, dann habe ich noch nicht die Google TOS gelesen. Ich habe mich also auch noch nicht mit diesen einverstanden einverstanden erklaeren koennen und damit gibt es zwischen mir und Google auch noch keinen verbindlichen Vertrag. Doch bezeichnet Google die Startseite von Google selbst als einen Service fuer den gilt: </p>
<blockquote><p>Ihre Nutzung der Produkte, der Software, der Dienstleistungen und der <strong>Webseiten von Google</strong> (hier zusammenfassend als „Services“ bezeichnet, ausgenommen solcher Services, die Google Ihnen gegen&#252;ber aufgrund eines gesonderten schriftlichen Vertrages erbringt) wird durch die Bestimmungen einer rechtlichen Vereinbarung zwischen Ihnen und Google geregelt.<br />
<span class="source"><a href="http://www.google.com/accounts/TOS?loc=DE">Google TOS</a></span>
</p></blockquote>
<p>Rufe ich also die Startseite von Google auf, dann schliesse ich einen Vertrag mit Google ab, sofern ich das richtig verstanden habe. Was aber, wenn ich mit den Google Bestimmungen nicht uebereinstimme? Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt ja noch nicht einmal Kenntnis davon, dass es diese ueberhaupt gibt! Vielleicht weiss einer von den juristisch versierten wie das ablaeuft und ob man dann ein Recht darauf haette Google zu zwingen die Daten, welche bis dahin angefallen sind, zu loeschen!?<br />
<br />
(via <a href="http://www.gulli.com/news/google-unter-18-jaehrige-2007-05-24/">gulli.com</a>)</p>
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		<title>Google unterstuetzt 23andMe</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2007 12:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphaere]]></category>

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		<description><![CDATA[Google ist bekannt &#8211; weltweit. Weniger bekannt duerfte derzeit noch 23andMe sein. Diese Firma plant eine Suchmaschine, mittels der sich gentechnische Daten untersuchen lassen. Das selbsterklaerte Ziel: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google ist bekannt &#8211; weltweit. Weniger bekannt duerfte derzeit noch <a href="http://www.23andme.com/index.html">23andMe</a> sein. Diese Firma plant eine Suchmaschine, mittels der sich gentechnische Daten untersuchen lassen. Das selbsterklaerte Ziel: den Menschen ihre eigene Abstammung naeher zu bringen und diesen den geschickten Zusammenbau des menschlichen Koerpers aus 23 verschiedenen Chromosomen zu erklaeren. </p>
<blockquote><p>“Our goal is to allow individuals to gain deeper insights into their ancestry, genealogy and inherited traits and, ultimately, the option to work together to advance the overall understanding of the human genome,” said Anne Wojcicki, co-founder.<br />
<span class="source"><a href="http://www.23andme.com/press.html">23andMe</a></span>
</p></blockquote>
<p>Aller Voraussicht nach sollen die User untereinander ihre Erbinformationen vergleichen koennen. Damit liesse sich personalisierte Medizin entwickeln. Auch koenne man den Firmen die Daten fuer medizinische Forschung zur Verfuegung stehen. Aussagen ueber den geplanten Datenschutz sind auf der Webseite noch nicht enthalten.<br />
<span id="more-22"></span><br />
Wie nun bekannt wurde hat Google 23andMe mit einer Finanzspritze von rund 3,9 Millionen US-Dollar unter die Arme gegriffen. Nicht ganz belanglos duerfte dabei sein, dass Anne Wojcicki, die Mitbegruenderin von 23andMe, seit kurzem mit dem Google Gruender Sergey Brin verheiratet ist &#8211; <a href="http://www.jmboard.com/gw/2007/05/15/sergey-brin-hat-seiner-verlobte-anne-wojcicki-geheiratet/">jmboard.com</a> berichtete. Vitamin B sozusagen fuer 23andMe. (<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/90152">via</a>)<br />
<br />
Interessant ist unterdessen was in den Kommentaren des Artikels bei Heise auftaucht. So macht sich <a href="http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1&#038;msg_id=12817807&#038;forum_id=117804">tilbert</a> darueber Gedanken was wohl geschehen wuerde, wenn eine reicher Mann, der auf der Suche nach einer neuen Niere ist, ueber den Suchdienst von 23andMe ein passenden Spender ausfindig machen wuerde. &#8220;Wie lange dauert es bis es an [des moeglichen Spenders] T&#252;r klingelt? Wird er seine Leber freiwillig geben?&#8221;, so die laut gedachten Fragen von tilbert.<br />
<br />
Dass die Organmafia heutzutage schon gut organisiert ist, sollte allgemein bekannt sein. Auch darf man sich jetzt schon Gedanken darueber machen, wie schwierig es werden wird den vermeintlich boesen Menschen den Umgang mit der Suchmaschine zu untersagen. Wie sehr man heutzutage noch auf die Menschen achtet hat uns erst kuerzlich Dr. Dr. h.c. Peter Oberender gezeigt, als er meinte, dass die Menschen nicht rumjammern sollen, wenn sie sich am Existenzminimum befinden, sondern dass sie dann eben ein Organ spenden sollen um wieder an Geld zu kommen &#8211; <a href="http://zappi.wordpress.com/2007/05/22/wenn-sie-kein-geld-haben-dann-sollen-sie-eben-ihre-niere-verkaufen/">Zappi</a> berichtete.<br />
<br />
Irgendwie entwickelt dieses Feld das hier in eine Richtung, die mir nicht so recht gefallen mag.</p>
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		<title>RFID &#8211; eine Gefahr fuer die Privatsphaere?</title>
		<link>http://crashsource.de/7-rfid-eine-gefahr-fuer-die-privatsphaere/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rfid-eine-gefahr-fuer-die-privatsphaere</link>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2007 14:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatsphaere]]></category>

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		<description><![CDATA[Es klingt wie die Revolution schlechthin: RFID (Radio Frequency Identification) verspricht den Menschen Freiheit und Einfachheit. So laesst sich damit vieles, was frueher kompliziert von Hand erledigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es klingt wie die Revolution schlechthin: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Radio_Frequency_Identification">RFID</a> (Radio Frequency Identification) verspricht den Menschen Freiheit und Einfachheit. So laesst sich damit vieles, was frueher kompliziert von Hand erledigt werden musste, schnell und komfortabel ueber Computersysteme abwickeln. Damit laesst sich nicht nur Zeit sondern auch Geld einsparen. Geld, ein Faktor der heute mehr als je zuvor ueber Sieg und Niederlage von Ideen und Konzepten entscheidet. Und wie es aussieht verspricht sich nicht nur der Handel viel von RFID.<br />
<span id="more-7"></span></p>
<h3>Wie funktioniert RFID?</h3>
<p>RFID arbeitet mit Radiowellen und besteht aus zwei getrennten Komponenten. So befindet sich in dem Produkt, welches man kennzeichnen moechte ein sogenannter Transponder, also ein Chip, der von einem Lesegeraet ausgelesen werden kann. Der Transponder verfuegt ueber einen Permanentspeicher, auf dem sich die Daten ueber das Produkt speichern lassen, sowie eine Antenne, ueber die das Lesegeraet die Daten des Transponders auslesen kann. Der Auslesevorgang kann dabei ohne eine Beruehrung stattfinden, da die Daten via Funk uebertragen werden.<br />
Diese Schilderung ist sicherlich nur sehr ungenau, jedoch reicht dieses Grundwissen um den restlichen Artikel nachvollziehen zu koennen. Wer sich genauer ueber die Technik von RFID informieren will kann das gerne bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Radio_Frequency_Identification#Technik" title="Wikipedia - RFID - Technik">Wikipedia</a> tun.<br />
</p>
<h3>RFID und die Zielvorstellungen</h3>
<p>Mit RFID ergeben sich in allen Bereichen des oeffentlichen Lebens viele neue Moeglichkeiten. So gibt es schon seit laengerem Vorstellungen <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/37063">Transponder in Banknoten</a> einzubauen. Dadurch haette man zum einen ein weiteres Sicherheitsmerkmal und zum anderen koennte der Geldfluss genauestens dokumentiert werden. Wenn jede Kasse der Welt abspeichert wann welcher Geldschein angenommen und ausgegeben wurde kann man schnell ein detailliertes Bild davon erstellen wie die Geldscheine in der Welt umher wandern. Weiterhin hat man die Vision <a href="http://www.netzwelt.de/news/66659-los-gehts-erste-chipimplantate-beim.html">Menschen mit Transponder zu versehen</a> &#8211; ebenso wie es bei <a href="http://www.3sat.de/neues/sendungen/magazin/91261/index.html">Tieren schon laengst der Fall</a> ist. Jeder Mensch haette damit automatisch immer seinen Ausweis in Form binaerer Daten dabei und zudem kann man lebenswichtige Informationen wie die Blutgruppe, Allergien, usw. auf diesem Chip speichern. Bei einem Unfall kann der jeweilige Arzt dann komfortabel und simpel auf die Daten zugreifen in dem er den Chip des verunglueckten Menschen ausliest. Damit kann Leben sicherlich das eine oder andere Leben mehr gerettet werden. Der Handel spielt mit dem Gedanken <a href="http://www.ecc-handel.de/warenidentifikation_der_zukunft_rfid_eroeffnet_470.php">alle Produkte mit RFID-Chips zu kennzeichnen</a> und damit beispielsweise dem Kunden sowie der/dem KassiererIn das Leben zu erleichtern. Sind alle Produkte mit der neuen Technologie versehen braucht man als Kunde nur noch durch ein Tor zu laufen und die gekauften Artikel werden automatisch erfasst. Das laestige Warten an der Kasse entfaellt dadurch gaenzlich.<br />
</p>
<h3>Daten auslesen kann jeder &#8211; wirklich jeder!</h3>
<p>Doch so schoen alles klingt ergeben sich durch RFID auch eine Menge Gefahren, ueber die man nicht einfach so hinweg sehen kann, die jedoch gerne schoengeredet werden. Ein logischer Schachzug, wenn man ein Produkt verkaufen will beziehungsweise an dessen Einfuehrung stark interessiert ist.<br />
Um ein simples und einfach nachzuvollziehendes Beispiel zu geben moechte ich das Beispiel von oben aufgreifen. Man denke sich einen Menschen, der einen RFID-Chip im Arm hat, sowie Kleidung traegt, die ebenfalls mit einem solchen Chip versehen ist.<br />
<br />
Wenn die Daten an einer Kasse im Supermarkt ausgelesen werden koennen, dann kann auch eine beliebige Person XY mit einem Lesegeraet die Daten auslesen. Doch wie fuehlt man sich, wenn man mit einem RFID-Chip im Arm durch die Strassen laeuft &#8211; wohlwissend, dass jeder dem man nahe genug kommt, dass der RFID-Chip von einem Lesegeraet ausgelesen werden kann, weiss wer man ist, woher man kommt und woher die Klamotten kommen, die man traegt? Was sagt man wenn man ploetzlich auf der Strasse Menschen mit seinem kompletten Namen angesprochen wird, den man noch nie zuvor gesehen hat?<br />
</p>
<h3>Verschluesselung als Ausweg aus der Misere?</h3>
<p>Die Daten auf den Chips meussen geschuetzt werden, das ist sicher. Nur so kann man die Daten vor den Augen Fremder schuetzen und nicht mit jedem RFID-Chip die Privatsphaere ein stueckweit mehr aufgeben.<br />
Dass die Verschluesselung zwingend notwendig ist haben auch die Entwickler der neuen Technologie erkannt und entsprechende Massnahmen in die neuen Reisepaesse eingebaut, um ein Beispiel zu nennen. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und so gibt es inzwischen Moeglichkeiten die Sicherheitsmassnahmen der Chips innerhalb von rund <a href="http://www.gulli.com/news/elektronischer-rfid-pass-in-2006-12-18/">fuenf Minuten</a> zu umgehen. Moeglich macht das eine nur sehr schwach implementierte Verschluesselung. So kann ein Cracker beispielsweise waehrend man auf einen Bus wartet, oder im Bus sitzt, die Daten seines Opfers auslesen und weiss auch promt ueber dessen gesamte auf dem Chip gespeicherte Daten bescheid.<br />
Die Verschluesselung ist vom Prinzip her gut gedacht und sicherlich das einzig richtige, sollte man wirklich RFID einsetzen wollen. Jedoch muss in Punkto Staerke der Verschluesselung noch einiges nachgelegt werden. Im Moment ist die Verschluesselung gelinde gesagt ein Witz.<br />
</p>
<h3>Nicht allen trauen &#8211; eine Firewall fuer RFID</h3>
<p>Der Kunde/Buerger steht mit seinen RFID-Chips, bis das Verschluesselungsproblem geloest ist, ziemlich allein gelassen im Regen. Kein Wunder, dass man sich ueberlegt wie man sich noch vor den Augen anderer schuetzen kann. So entwickelte die Forscherin Melanie Rieback von der Vrije Universiteit in Amsterdam eine Firewall, die eine Schutzwand um den Traeger der Firewall aufbaut &#8211; <a href="http://www.gulli.com/news/selbstbestimmter-umgang-mit-2007-05-04/">gulli.com berichtet</a>. Mit dieser Firewall kann man genau definieren wer Zugriff auf jeden der RFID-Chips bekommen soll und wer nicht. Damit kann man selbst entscheiden welcher Aussenstehende was wissen darf.<br />
Im Prinzip reicht auch schon eine <a href="http://www.gulli.com/news/foebud-schutzhuelle-fuer-den-2006-02-08/">spezielle Schutzfolie</a> aus, jedoch kann man damit lange nicht so komfortabel entscheiden welche Funkwellen man durchlassen moechte und welche nicht. Die Firewall kann man damit also nicht ganz ersetzen.<br />
</p>
<h3>Rabiate Methode &#8211; Zerstoerung von RFID-Chips</h3>
<p>Letztendlich gibt es auch noch die Moeglichkeit die Chips komplett zu zerstoeren. Auf dem Chaos Communication Congress 2005 wurde eine Geraet vorgestellt, welches sich RFID-Zapper nennt. Die Funktionsweise ist simpel. Durch eine Spule wird kurzzeitig ein starkes elektromagnetisches Feld erzeugt, welches im RFID-Chip eine so hohe Spannung induziert, dass dieser daraufhin kaputt geht.<br />
Ein damit &#8220;bearbeiteter&#8221; Chip kann logischerweise nicht wiederhergestellt werden.<br />
</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Zusammendfassend laesst sich sagen, dass sich mit RFID viele neue Moeglichkeiten ergeben, die alle wunderbar klingen jedoch mit Vorsicht zu geniessen sind. Wir muessen uns entscheiden ob wir bereit sind fuer unsere Bequemlichkeit Stueck fuer Stueck unserer Freiheit und Privatsphaere aufzugeben und zum glaesernen Buerger zu werden, oder ob wir auf diese Bequemlichkeit verzichten und dafuer unsere Privatsphaere schuetzen. Moeglichkeiten wie die RFID-Firewall sowie die Zerstoerung der Chips ist nur eine Bekaempfung der Syndrome, jedoch nicht der Ursache. Einigen kann man sich bei diesem kritischen Thema sicherlich auf den Standpunkt, dass <strong>vor</strong> dem flaechendeckenden Einsatz von RFID die Verschluesselung verbessert werden muss. Solange RFID so einfach zu knacken ist, rate ich von einem globalen Einsatz der neuen Technologie ab.</p>
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