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Jul
5

MiiVi.com – Honeypot der Musikindustrie

Auf MiiVi.com soll es bis vor kurzem noch moeglich gewesen sein ein interessantes Angebot zu begutachten. Dort wurde versprochen ganze Kinofilme leicht und schnell downloaden zu koennen. Interessant ist sicherlich auch der Domainbetreiber, welcher sich als Abgeordneter der Musikindustie hoechstpersoenlich entpuppte – dessen “Partnerfirma” Media Defender. (Screenshots gibt es hier zu sehen)

Die Werbung war nur gelogen und so gab es ausser einem Spyware-Programm nichts downzuloaden auf MiiVi. Dieses Programm soll angeblich die Festplatte der infizierten Rechner durchsuchen und alles verdaechtige zurueckmelden. Auf gut Deutsch: Miivi war ein Honeypot der Musikindustrie – und dazu noch ein verdammt schlechter!

Es ist interessant, dass man sich inzwischen genoetigt sieht solche Massnahmen einzusetzen. Unrecht ist nicht mit Unrecht zu bekaempfen. Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein!?

(via gulli.com, lordfish.team-wst.org)

Mai
29

Google ermoeglicht Suche gezielt nach Gesichtern

Wie inzwischen bekannt wurde unterstuetzt Google die Suche nach Gesichtern innerhalb der Bildersuche. Der bisher undokumentierte Zusatz imgtype=face bei einer Bildersuche laesst in den Ergebnissen idealerweise nur noch Gesichter erscheinen. Idealerweise deshalb, weil die Technologie noch nicht ganz ausgereift ist und sich derzeit teilweise noch Bilder unter die Ergebnisse mogeln, die keine Gesichter zeigen. Das berichtet jedenfalls Malte beim GoogleWatchBlog.
Dennoch funktioniert die neue Suchefunktion ganz gut und sucht man nach beispielsweise “Martin”, so ergibt eine ganze Reihe an Bildern, welche Gesichter von Personen namens Martin zeigen. Die Suche ohne den Parameter imgtype=face hingegen liefert auch Bilder von Autos und sonstigen Gegenstaenden.

Der neue Parameter zeigt, wie so viel anderes auch, wie gut Google inzwischen mit unseren Daten jonglieren, diese verarbeiten, selektieren und sortieren kann. Doch die neue Funktion ist noch lange nicht perfekt sondern kann durchaus nochmals ausgebaut werden. So koennte Google schon bald maennliche von weiblichen Gesichtern unterscheiden koennen, eine ungefaehre Altersabschaetzung durchfuehren, Kinder von Erwachsenen unterscheiden, und so weiter.
Vielleicht wird durch Googles geplante Fusion mit sich selbst sogar nochmals eine deutlich bessere Selektion der Ergebnisse moeglich. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Google schon bald ermoeglicht Gesichter von bestimmten Regionen dieser Welt zu suchen und zu finden.

(via gulli.com)

Mai
24

Google in DE und US nur noch fuer Volljaehrige

Neulich erst wurde bekannt, dass Google die Algorithmen verbessern will. Das noch in weiter ferne liegende Ziel, Google nach alltaeglichen Dingen wie “Was fuer ein Beruf soll ich ergreifen”, “Was soll ich unternehmen” fragen zu koennen, soll schon bald in greifbare Naehe ruecken, schreibt ft.com. Doch da dafuer noch deutlich mehr Daten gesammelt werden muessen, bedarf es neuen Nutzungsbedingungen bei Google, welche der Datenkrake erlaubt noch mehr Informationen zu sammeln und zu verwerten als sie es bisher schon tut. Demnach heisst es in den neuen Google TOS (Terms of Service):

Sie dürfen die Services nicht nutzen und die Vertragsbedingungen nicht annehmen, wenn Sie [...] nicht volljährig sind und daher keinen verbindlichen Vertrag mit Google abschließen können
Google TOS

Auch in den US-Bestimmungen ist selbiges vermerkt. Dort heisst es woertlich:

You may not use the Services and may not accept the Terms if [...] you are not of legal age to form a binding contract with Google
Google TOS

Was Google damit erreichen will liegt auf der Hand. Man will nur noch Volljaehrige die Google-Projekte nutzen lassen, da sich diese im Nachhinein nicht mehr gegen die Datenspeicherung vorgehen koennen – haben sie doch Google unter diesen Bedingungen genutzt.
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Mai
24

Google unterstuetzt 23andMe

Google ist bekannt – weltweit. Weniger bekannt duerfte derzeit noch 23andMe sein. Diese Firma plant eine Suchmaschine, mittels der sich gentechnische Daten untersuchen lassen. Das selbsterklaerte Ziel: den Menschen ihre eigene Abstammung naeher zu bringen und diesen den geschickten Zusammenbau des menschlichen Koerpers aus 23 verschiedenen Chromosomen zu erklaeren.

“Our goal is to allow individuals to gain deeper insights into their ancestry, genealogy and inherited traits and, ultimately, the option to work together to advance the overall understanding of the human genome,” said Anne Wojcicki, co-founder.
23andMe

Aller Voraussicht nach sollen die User untereinander ihre Erbinformationen vergleichen koennen. Damit liesse sich personalisierte Medizin entwickeln. Auch koenne man den Firmen die Daten fuer medizinische Forschung zur Verfuegung stehen. Aussagen ueber den geplanten Datenschutz sind auf der Webseite noch nicht enthalten.
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Mai
17

RFID – eine Gefahr fuer die Privatsphaere?

By Fabi  //  Privatsphaere  //  1 Comment

Es klingt wie die Revolution schlechthin: RFID (Radio Frequency Identification) verspricht den Menschen Freiheit und Einfachheit. So laesst sich damit vieles, was frueher kompliziert von Hand erledigt werden musste, schnell und komfortabel ueber Computersysteme abwickeln. Damit laesst sich nicht nur Zeit sondern auch Geld einsparen. Geld, ein Faktor der heute mehr als je zuvor ueber Sieg und Niederlage von Ideen und Konzepten entscheidet. Und wie es aussieht verspricht sich nicht nur der Handel viel von RFID.
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Gemaess den Richtlinien des deutschen Datenschutzes weisen wir darauf hin, dass dieser Blog persoenliche Daten des Besuchers zu Analysezwecken sammelt. Dem kann hier widersprochen werden.

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