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Apr
27

Erste Gehversuche mit Inkscape

By Fabi  //  Privates  //  3 Comments

Vektorgrafiken sind was ganz tolles. Bei welchem Format sonst kann man beliebige Vergroesserungen und Verkleinerungen anstellen, ohne auch nur den Hauch eines Qualitaetsverlustes zu spueren?

Das war fuer mich ein Grund das OpenSource Programm Inkscape anzusehen, welches unter Ubuntu von Haus aus mitinstalliert wird.

Nachdem ich mir dieses Tutorial auf YouTube angesehen habe, zeigt dieses Bild meine ersten Gehversuche:
inkscape-erste-comic-figur.png

Sicherlich noch verbesserbar, aber es sieht doch gar nicht so schlecht aus, oder?

Mrz
31

Speedtippseln

70 Wörter

425 / 70 – das ist die Anzahl der Zeichen / Worte, die ich pro Minute zu tippen im Stande bin.
Ich finds nicht schlecht, auch wenn da sicherlich noch ein gewisses Potential nach oben vorhanden ist. :o)

Die Webseite, auf der man sich testen kann, darf ich euch ans Herz legen. Sie ist schlicht und einfach gehalten, aber durchaus sehr gut!

Feb
15

Goodbye, Caps-Lock!

By Fabi  //  Linux, Privates, Ubuntu  //  No Comments

Nachdem mich die Caps-Lock Taste ewig aufgeregt hat, habe ich sie nun einfach deaktiviert.

Der folgende Code wirkt da wahre Wunder:

CODE:
  1. xmodmap -e "remove lock = Caps_Lock"

Will man die Caps-Lock Taste nicht nur temporaer sondern dauerhaft vom System verbannen, dann traegt man "clear Lock" in die Datei "~/.Xmodmap" (benutzerspezifisch) bzw. "/etc/X11/Xmodmap" (systemweit) ein. Existiert die Datei nicht, dann reicht es sei einfach zu erstellen. Ubuntu fragt in diesem Fall direkt beim naechsten Login nach, ob die Datei verwendet werden soll, oder nicht.

Vielen Dank an ende-der-vernunft.org

Jan
22

Werbung in der Abiturzeitung

By Fabi  //  Privates  //  12 Comments

Zur Zeit bin ich mit der Organisation der Werbung fuer unsere Abiturzeitung beschaeftigt. Da es nach uns sicherlich noch viele, viele Oberstufen gibt, die irgendwann auch diesen Weg gehen muessen, schreibe ich meine eigenen Erfahrungen nieder. Auf dass es bei den anderen Stufen klappen moege.

Potentielle Werbekandiaten

Wer ist ein potentieller Werbekunde? Dies ist eine der wesentlichen Fragen, die man sich stellen muss, wenn man Werbung machen will. Es lohnt sich die Abiturzeitungen vergangener Jahrgaenge durchzusehen und sich die damaligen Werber heraus zu schreiben. Ebenfalls von Vorteil ist es sich die Seitenzahlen sowie die Groesse der Werbung zu notieren. Dies macht ein spaeteres Auffinden der Werbung, sollte dies zu irgend einem Zeitpunkt von Noeten sein, leichter. Damit hat man meistens schon den groessten Teil der regionalen Geschaefte abgedeckt. Trotzdem sollte man sich ueberlegen wen die Oberstufe(n) zuvor eventuell vergessen haben koennten. Auch diese Geschaefte sollte man spaeter ansprechen.

Neben den bisherigen Werbern lohnt es sich zu ueberlegen wer noch Werbung machen koennte. Moegliche Werbekandidaten sind auf jeden Fall Firmen, die ein grosses Zielpublikum unter den Jugendlichen haben. Als Beispiel dafuer kann man die Handykonzerne sehen. Ein grosser Marktanteil dieser Firmen gruendet sich auf die Jugendlichen und genau dort werden diese Firmen auch ihre Werbungen plazieren und fragen kostet ja bekanntlich nichts.

Es steht einer jeden Oberstufe natuerlich auch offen Firmen anzuschreiben, die wenig oder gar keine Produkte produzieren, die von Jugendlichen konsumiert werden. Hier darf man sich allerdings nicht zuviel versprechen. Die meisten dieser Anfragen werden unbeantwortet bleiben respektive mit einer Absage enden.

Zuletzt gibt es die Gruppe "Vitamin B", also die Firmen, zu denen mindestens ein Schueler der Stufe direkten Kontakt hat. Diese Firmen werben meistens aus Solidaritaet zu diesen Personen und nicht weil sie sich besonders viel davon erhoffen. Dennoch kann man auch hier durchaus Geld fuer die Finanzierung der Abiturzeitung verdienen.

Das Werbedossier

Besonders gut bei unserer Werbeaktion ist angekommen, dass wir ein ganzes Werbedossier erstellt haben. Dieses besteht bei uns aus drei Teilen. Zunaechst haben wir einen dreiseitigen, zusammengetackerten Informationsprospekt, in dem wir, folgende Dinge kurz beschrieben haben:
read more

Jan
20

Sinnlose Gewalt zu spaeter Stunde

By Fabi  //  Privates  //  1 Comment

Gestern Abend war ich auf einer Party bei uns in Kressbronn. Es wurde viel gefeiert, viel getrunken. Als ich mich mit meinem Nachbarn dann auf den Weg nach Hause gemacht habe, es war gegen 3 Uhr nachts, kam uns beiden eine duestere Gestalt mit den Worten "Wenn ihr nicht leise seid, dann stech ich euch ab. Meine Mutter will schlafen." entgegen. In seiner Hand hielt er ein Kuechenmesser mit einer geschaetzen 15 bis 20 cm Klinge. Der Angreifer war stadtbekannt, wie sich spaeter noch rausstellte. Jedenfalls war unsere erste Aktion ersteinmal ausweichend. Den Blick gesenkt und Abstand haltend, liefen wir weiter, ohne auf seine Aussage einzugehen. Nach 50 Meter Sicherheitsabstand kam es zum ersten Wortwechsel. "Ist er weg?" "Ja, ich denke schon". Wir waren zunaechst froh einer moeglichen Messerstecherei entgangen zu sein und zugleich geschockt. Man darf nicht vergessen, wir befinden uns in Kressbronn, einer Stadt von ca. 8000 Bewohnern - meilenweit von einer Grossstadt entfernt.

Es dauerte nicht lange bis uns, ich weiss nicht mehr sicher wie viele, Leute entgegen kamen, die uns fragten wo der Verletzte sei. Natuerlich ueberrissen wir sofort, dass scheinbar nicht jeder dem Verrueckten von vor wenigen Minuten entkommen konnte. Nach kurzem Wortwechsel stellte sich heraus, dass der Verletzte ein Bekannter von mir war, ebenfalls aus Kressbronn stammend.

Ab jetzt ging es Schlag auf Schlag. Wir haben hastig den Verletzten gesucht. Gefunden haben wir ihn schliesslich im Eingangsbereich eines Hauses wo er bereits seinen Kopf mit Eis kuehlte. Dieses Haus war ebenfalls das eines anderen Schulkameraden von mir. Gluecklicherweise war es keine offene Wunde und der Verletzte war auch bei Bewusstsein. Der spaeteren Schilderung zufolge hat ihn eben jener Angreifer mit dem Messer niedergeschlagen und selbst als er am Boden lag, noch weiter gezielt auf seinen Kopf eingetreten. Es stellte sich heraus, dass die Polizei noch nicht ueber den Aufenthaltsorts meines Bekannten bescheid wusste und daher informiert werden musste. Dieser Aufgabe nahm ich mich sofort an und lief zurueck an jene Stelle wo uns der Taeter entgegen gekommen war.

Ich sagte der Polizei ich koenne ihnen zeigen wo sie den Verletzten finden und lieferte in Eile eine ungefaehre Wegbeschreibung. Es waren uebringens zwei Polizeiautos, die im Einsatz waren, und vier Polizisten. Um die Autos standen ganze Menschentrauben, die teils der Polizei etwas zu erzaehlen hatten und teils irgendwie sonst zugelaufen waren. Jedenfalls nahm der Polizist meine Personalien auf und nahm sich mir an. Irgendwann nahm ich dann Notiz von dem Taeter. Die Polizisten waren damit beschaeftigt ihn ins Polizeiauto zu quetschen und ihn irgendwie ruhig zu stellen. Es brauchte den ganzen Koerpereinsatz der vier Polizisten um ihn dort hineinzubekommen. Ploetzlich stand die gesamte Familie, diesen Eindruck hatte ich zumindest, vor dem Polizeiauto und beschwerte sich lauthals darueber, dass die Polizisten Unrecht begehen wuerde. Um das an dieser Stelle ein wenig abzukuerzen: Die Polizei hat ihn ins Auto gebracht und eines der beiden Autos ist dann aufs Revir mit ihm gefahren. Das andere Polizeiauto habe ich danach zum Verletzten gebracht wo sie ihn zunaechst begutachteten, seine Eltern informierten und ihn blasen liessen um seinen Blutalkohol festzustellen. Spaeter kam dann auch noch der Krankenwagen und hat ihn ins Krankenhaus gefahren mit Verdacht auf (schwere) Gehirnerschuetterung. Er tat mir wirklich leid. Das muss hoellisch weh getan haben.

Die Frage, die sich jetzt im Nachhinein stellt ist, wie kann man soetwas verhindern? Wie kann man die Allgemeinheit vor solchen Leuten schuetzen. Es kommen ein zwei entscheidene Details hinzu: der Angreifer ist stadtbekannt fuer seine Aggressivitaet und er ist kein Deutscher. Will heissen, dass er schon desoefteren Bekanntschaft mit der Polizei gemacht hat und auch sonst in einer Gruppe verkehrt, die fuer Gewalttaten bekannt sind. Lange habe ich gestern mit meinem Nachbarn ueber das Problem nachgedacht und ueberlegt wie man sich schuetzen kann. Schlussendlich bringt es alles relativ wenig. Solche Leute gehoeren weggesperrt - zumindest so lange bis sie sich in die Gesellschaft eingliedern koennen.

Was habe ich persoenlich daraus gelernt? Ich habe gelernt, dass mein Leben, genauso wie jedes andere Leben auch, von irgendwelchen Psychos innerhalb weniger Sekunden beendet werden kann - dann naemlich, wenn er mit dem Kuechenmesser ernst macht. Wenn er will, dann bist du tot! Ich habe gelernt die Leute zu verstehen, die sich hier eine staerkere Hand der Justiz wuenschen. Ich kann sogar die verstehen, die wegen solchen Aktionen Parteien waehlen, die deutlich rechts stehen. Ich kann es verstehe, wenn Koch mit seinen momentanen Vorschlaegen beim Volk ankommt. Und ich kann es verstehen, wenn das Parlament ploetzlich braune Flecken bekommt - auch wenn das sicherlich der falsche Weg ist.

Nachtrag am 22.01.2008:

Inzwischen schreibt auch die Presse ueber den Vorfall. Den etwas ausfuehrlicheren Artikel hat der Suedkurier zu bieten, wohingegen die Schwaebische Zeitung den Vorfall mit etwas weniger Text darstellt. Zudem gibt es in der Schwaebischen Zeitung noch einen Fehler. Der folgende Satz macht nicht wirklich einen Sinn:

Laut Polizeibericht gab der mutmaßliche Angreifer an, eine Gruppe junger Menschen, zu der auch das angetrunkenen Opfer gehörte, habe gelacht und gesungen, ihn abzustechen.

Quelle: Schwaebische Zeitung

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