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Kwari – ballern fuer den Weltfrieden?
Die Idee
Die zugrunde liegende Idee des geplanten neuen Spiels “Kwari” ist simpel: in einem Egoshooter durch die Gegend ballern und dabei Geld verdienen. Je mehr man trifft, desto mehr Kohle hat man nachher auf dem echten Konto. Andersrum verhaelt es sich natuerlich gleich. Wer nichts trifft und immer nur einstecken muss, der kann schnell viel Geld verzocken.
Zudem kosten die Waffen Geld, die Munition will bezahlt werden und im Prinzip ist die Finanzierung aehnlich der eines Auftragskillers in der realen Welt – nur eben mit dem Unterschied, dass es bei Kwari vollkommen egal ist wen man umballert. Die Hauptsache ist, man trifft.
Endlich setzt jemand die Idee um, mit virtuellen Gewaltspielen das Geld der Mitspieler neu zu verteilen. Sehr wahrscheinlich viel Geld.
Mich wundert es, dass noch keiner auf die Idee gekommen ist genau diesen Weg einzuschlagen und den Markt, auf dem sich tausende und abertausende Spieler befinden, so richtig auszuschoepfen. Es gibt sicherlich genug Zocker, die nur darauf warten endlich mit ihren in Counterstrike oder sonstigen Ballerspielen erworbenen Faehigkeiten so zu glaenzen, dass sie damit richtig dicke Geld machen koennen.
Die Moralapostel
Wo bleibt da die Moral? So, oder so aehnlich klingen viele Stimmen im SpOn-Forum. Man koenne dieses Spiel ethisch nicht vertreten, werden die Menschen doch zu wirklichen Killern, die fuer ihre grausamen Taten auch noch entlohnt werden.
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Leben wir in der Matrix?
Drueben bei Doeners Blog bin ich eben auf einen interessanten Artikel gestossen. Es geht darum, dass wir Menschen vielleicht nur in einer virtuellen Welt leben und damit nicht viel mehr sind als ein Spielzeug einer intelligenteren Form von Lebewesen – vergleichbar mit dem Unterhaltungsspiel “Die Sims”. Unser Universum soll also nicht viel mehr sein als ein computergeneriertes Spielfeld mit uns als Hauptdarsteller. Diese Annahme ist zugegeben nicht neu – hatte Matrix genau diesen Umstand vor einigen Jahren schon als Knackpunkt.
Neu hingegen ist die Aussage des britischen Philosophen Nick Bostrom, der folgende zwei Ueberlegungen anstellt: Irgendwann in (ferner) Zukunft wird die Menschheit dazu in der Lage sein hochkomplexe Computerprogramme zu erstellen, welche kuenstliche Intelligenz beinhalten und demnach eine Welt wie die unsere implizieren. Wenn man nun unzaehlige Simulationen erstellt, welche allesamt eine Welt wie die unsere erschaffen, dann sinkt zeitgleich die Wahrscheinlichkeit drastisch, dass wir in einer nicht fiktiven, virtuellen Welt leben. Mit jeder Welt, die virtuell von uns erschaffen wird, sinkt also die Wahrscheinlichkeit, dass wir real und nicht virtuell sind.
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