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Ubuntu: VirtualBox und USB
Will man unter Ubuntu mit VirtualBox auf ein USB-Geraet zugreifen, so bedarf es einiger Schritte um VirtualBox korrekt einzurichten.
Zunaechst einmal sei gesagt, dass VirtualBox OSE dafuer nicht ausreicht. Das heisst konkret, dass die Paketquellen von Ubuntu erweitert werden muessen. Sun Microsystems, Entwickler von VirtualBox, bietet dazu fuer auf Debian basierende Betriebssysteme (dazu zaehlt auch Ubuntu) dazu folgende Moeglichkeit:
Diese Zeile sorgt dafuer, dass Ubuntu die Fremdquelle, welche von Sun bereit gestellt wird, einbindet. Achtung: Fremdpakete koennen das System gefaehrden. Bitte installiere nur was du fuer sicher erachtest!
Nachdem die Quelle eingebunden wurde ist es uns moeglich VirtualBox 3.0 zu installieren. Dazu tippst du folgende Zeile in ein Terminal:
Bei Rueckfragen der Installation kannst du die voreingestellten Antworten benutzen. Diese sorgen beispielsweise dafuer, dass der alte VirtualBox-Treiber korrekt deinstalliert wird, usw.
Danach startest du VirtualBox und wirst ggf. gefragt ob du die alten Einstellungen uebernehmen willst. Dies ist vermutlich erwuenscht, bei mir war es das jedenfalls.
Nun bist du bezueglich der Software auf dem neusten Stand. Es gilt nun noch den USB-Support zu aktivieren. Dazu klickst du im VirtualBox-Hauptfenster mit der rechten Maustaste auf dein gewuenschtes Betriebssystem, welches USB-Support erhalten soll, waehlst “Aendern…” und aktivierst dann unter “USB” die Optionen “USB-Controller aktivieren” und “USB-2.0-Controller aktivieren”. Damit weiss VirtualBox, dass dieses Betriebssystem generell Zugriff bekommen soll auf die USB-Geraete.
Nun musst du noch Ubuntu so einrichten, dass du als User die Rechte hast unter VirtualBox USB-Geraetschaften einzubinden. Dazu rufst du deine User- und Gruppenverwaltung auf und traegst dich selbst in der Gruppe “vboxusers” ein. Nur wenn du Mitglied dieser Gruppe bist wirst du spaeter USB-Geraete einbinden koennen. Merke dir ausserdem die Gruppennummer. Bei meinem System ist das die Nummer 124.
Nachdem du nun Teil der Gruppe bist, bist du fast schon fertig. Es folgt nun noch eine kleine Aenderung der Datei /etc/fstab. Du musst diese Datei noch um folgenden Eintrag erweitern:
ACHTUNG: Die Nummer 124 steht hier fuer die Gruppennummer der Gruppe “vboxusers”, welche wir vorhin bearbeitet haben. Sollte diese Gruppennummer bei dir anders sein, so ersetze sie bitte durch deine Gruppennummer.
Alternativ kannst du die Gruppennummer auch mittels dem Befehl
Das Ergebnis bei mir ist beispielsweise “vboxusers:*:124:fabi”, wobei 124 fuer die Gruppennummer der Gruppe steht.
Nun musst du in der Konsole nur noch /etc/fstab neu eingelesen wird. Nachdem das geschehen ist kannst in VirtualBox ueber das Menu -> Geraete -> USB-Geraete deine Geraetschaften aktivieren oder deaktivieren und damit in dein Gastsystem einbinden, oder eben nicht. Ganz wie du willst.
Ich wuensche dir viel Spass dabei!
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Garmin und Linux – eine Hassliebe?
Garmin benutzt zumindest auf einem Teil den von Ihnen hergestellten Navigationsgeraeten Linux. Daher ist bekannt, dass Garmin Linux kennt. Warum allerdings keine, aber auch gar keine Software entwickelt wird, die auf Linxu basierenden Betriebssystemen laeuft, ist eine Frage zu der ich keine zufriedenstellende Antwort finden konnte. Daher habe ich mal beim Support nachgehakt:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie ist es mir möglich Ihr Produkt auf einem auf Linux basierenden Betriebssystem (in meinem Fall Ubuntu) zu mounten? Verbinde ich mein Nuvi mit meinem PC, so passiert nichts, ausser, dass das Nuvi seinen Akku laed.
Da das Geraet nun nicht mehr das juengste ist gehe ich fest davon aus, dass Sie inzwischen nicht nur die Windows’ler, sondern auch uns Unix’ler mit entsprechender Software verpflegt haben.
Im Moment ist es mir aber leider nicht einmal moeglich das Nuvi zu mounten, so wie es unter Windows der Fall ist. D.h. ich habe noch nichtmal die Möglichkeit per Massenspeicher auf das Nuvi zuzugreifen und das sollte ja wohl mindestens funktionieren! Der POILoader, etc. sollte ebenfalls fuer auf Linux basierende Betriebssysteme zur Verfuegung stehen.
Dass Sie Linux nicht abgeneigt sind, zeigt sich da Sie dies auf Ihren Geraeten verwenden. Warum also bieten Sie sonst keine Unterstuetzung fuer uns Unix’ler?
Ich danke Ihnen fuer Ihre Bemühungen.
Mit freundlichen Gruessen,
Fabian Mueller
Ich bin gespannt was von denen zurueck kommt!
Nachtrag:
Garmin hat wahnsinnig schnell reagiert. Leider nicht wie erhofft und auch nur mit einer Standardantwort. Leider bringt mich die Antwort auch nicht weiter.
Sehr geehrter Herr Müller,
derzeit wird von uns nur Software für Windows- und Mac-Systeme angeboten. Eine Linux-Implementierung ist aktuell nicht geplant.
Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Bitte überprüfen Sie, ob Ihnen die untenstehenden Antworten bereits weiterhelfen.
Titel: Welche Betriebssysteme werden von MapSource unterstützt?
Link: http://garmin.custhelp.com/cgi-bin/gps_nav.cfg/php/enduser/std_adp.php?p_faqid=75&p_created=1169720026Titel: Gibt es MapSource auch für andere Betriebssysteme, z.B. Mac OS oder Linux?
Link: http://garmin.custhelp.com/cgi-bin/gps_nav.cfg/php/enduser/std_adp.php?p_faqid=217&p_created=1171553935Titel: Beim Überspielen von Daten der Topo erhalte ich eine Fehlermeldung. Was kann ich tun?
Link: http://garmin.custhelp.com/cgi-bin/gps_nav.cfg/php/enduser/std_adp.php?p_faqid=80&p_created=1170260704
Hat irgendjemand von euch Unix’lern da draussen in der weiten Welt das gleiche Problem wie ich und es vielleicht beheben koennen? Ich wuerde mich ueber eine Loesung sehr freuen!
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Ubuntu: Webcamaufloesung in Skype erhoehen
Um die Webcamaufloesung in Skype zu erhoehen ist es notwendig die Datei ~/.Skype/[skype-username]/config.xml zu bearbeiten. Im Zweig “Lib” muessen folgende Zeilen ergaenzt werden:
[CaptureWidth]640[CaptureWidth]
Achtung:
Im Code muessen die eckigen Klammern “[", "]” durch spitze Klammern “<", ">” ersetzt werden.
In obrigem Beispiel wird die Aufloesung der Webcam dabei auf 640×480 Pixel festgelegt. Ein Neustart von Skype sorgt dafuer, dass die Aenderungen uebernommen werden.
Ueber die GUI habe ich keine Moeglichkeit gefunden die Einstellungen zu taetigen. Sollte ich etwas uebersehen haben, so bin ich ueber jeden Hinweis dankbar.
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video2brain unter Ubuntu – es funktioniert!
Ich bin in letzter Zeit damit beschäftigt, Blender auszuprobieren und mich mit diesem nicht ganz trivialen Programm auseinander zu setzen.
Dabei bin ich auf ein Video-Tutorial von video2brain (siehe Amazon) gestossen. Dieses ist aehnlich einem Seminar aufgebaut und Helge Maus fuehrt den Anwender in die Arbeitsweise mit Blender ein.
Nun war ich mir nicht sicher, ob das Video-Tutorial auch unter Linux gestartet werden kann. Sowohl bei Amazon als auf der Webseite von video2brain liessen sich keine Informationen dazu finden, ob dieses spezielle Tutorial nun unter Linux funktioniert, oder nicht.
Daher habe ich mich dazu entschieden direkt bei video2brain nachzufragen. Im Folgenden die Antwort auf meine Frage:
Hallo Fabian Müller,
besten Dank für Ihr Interesse an unseren Produkten.
Alle unsere Video-Trainings (bis auf einige ganz alte … ) können Sie auch unter Linux abspielen. Voraussetzung ist dafür lediglich, dass ein (Adobe-)Flashplayer-Plugin für die jeweilige Distribution verfügbar ist. Mit jedem i386-System ist das kein Problem, inzwischen bietet Adobe wohl auch endlich ein 64-bit-Plugin an, so dass entsprechende Intel- oder AMD-Systeme nicht mehr auf den 32-bit-Modus angewiesen sind. Es sieht also recht gut aus — es sei denn, Sie fahren Ihr Linux auf einem PowerPC-System, zum Beispiel einem G4-Mac: Hier verweigert Adobe jede Entwicklung und die freien Alternativen schaffen’s (noch) nicht.
Kurz gesagt: Unsere Video-Trainings laufen natürlich auch unter Linux!
Nachdem ich diese Antwort erhalten hatte, habe ich mir das Tutorial auch gekauft.
Der Praxistest beweist: Die Tutorials von video2brain laufen auch unter Linux einwandfrei. Ganz so, wie es mir in der eMail zugesichert wurde. Unter Linux ist es jedoch wichtig die DVD so zu mounten, dass versteckte Dateien sichtbar werden. Wie das geht kann man auf der Webseite von video2brain nachlesen.
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Ubuntu: Blender im Fenstermodus starten ohne Compiz zu deaktivieren
Hat man unter Ubuntu Compiz aktiviert und will Blender im Fenstermodus starten, so ignoriert Blender dies und startet trotzdem im Vollbildmodus. Um dies zu umgehen ruft man den CompizConfig Einstellungs-Manager auf (System -> Einstellungen -> CompizConfig Einstellungs-Manager).
Dort angekommen findet man auf der linken Seite im Menu den Eintrag Werkzeuge. Dort sollte Abhilfen aktiviert sein. Um Blender nun im Fenstermodus starten zu koennen, deaktiviert man in den Einstellungen zu Abhilfen die Option Legacy Fullscreen Support.
Von nun ab startet Blender wie gewuenscht im Fenstermodus.
