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Google Talk, Linux und Videochat – ab sofort gehoert das zusammen

Freitag, den 20. August 2010

Seit heute ist es – auch unter Linux – moeglich mit Google Talk Videotelefonie zu betreiben. Ich habe es ausprobiert und es funktioniert perfekt.

Um die Videotelefonie zu ermoeglichen ist es unter Ubuntu notwendig von einer Google-Seite ein deb-Paket herunterzuladen und zu installieren. Nach einem Browserneustart steht die neue Funktion dann zur Verfuegung. Hierbei ist zu beachten, dass dabei automatisch eine neue Softwarepaketquelle eingerichtet wird um von dort Updates zu beziehen. Warum das noch nicht auf der Downloadseite vermerkt ist, weiss ich nicht. Dennoch finde ich, dass Google das erwaehnen sollte.

Vielen Dank Google fuer dieses klasse Feature Videotelefonie direkt aus dem Browser heraus zu ermoeglichen!

Ubuntu 10.04 vs. Chromium – Der Kampf um die Titelleiste – Teil 2

Samstag, den 22. Mai 2010

Neulich hatte ich darueber berichtet, dass Chromium in Ubuntu die Fensterbuttons rechts hatte – auch unter dem neuen Ubuntu bzw. Mac OS X obwohl diese in beiden Betriebsystemen links vorgesehen sind. Inzwischen hat sich da aber etwas getan und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

ubuntu-chrome-titelbar-leftside

Von mir ein herzliches Dankeschoen an die Entwickler. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Chromium Browser!

Ubuntu 10.04: Brother HL-2030

Sonntag, den 9. Mai 2010

Entgegen meinem Blogeintrag zum Thema Brother HL-2030 und Ubuntu 8.10 reicht es in Ubuntu 10.04 Lucid Lynx aus als Druckertreiber den vorinstallierten Treiber “Brother HL-1230 Foomatic/hl1250″ zu benutzen. Dieser erfuellt anstaendig seinen Job und es ist nicht notwendig Pakete nachzuinstallieren wie in meinem alten Eintrag beschrieben. Interessanterweise klappt das in Ubuntu 10.04 auch nicht, so dass meine alte Loesung gar nicht mehr funktionieren kann.

Ob dieses Vorgehen auch schon in Ubuntu 8.10 moeglich gewesen waere kann ich leider nicht mehr reproduzieren.

Ubuntu 10.04 vs. Chromium – Der Kampf um die Titelleiste

Samstag, den 1. Mai 2010

Nachdem Ubuntu 10.04 erschienen ist und es tadellos auf meinem Notebook laeuft habe ich mich fast schon an die neue Ordnung der drei Knoepfe (Minimieren, Maximieren, Schliessen) in der Titelbar gewoehnt. Diese sind bekanntlich im neuen Layout links zu finden. Damit folgt Ubuntu der Philosophie von Apples OSX was fuer reichlich Diskussionsstoff gesorgt hat. Ich persoenlich konnte mich relativ zuegig umstellen. Im Grunde genommen ist es mir auch relativ gleichgueltig wo die Knopfe liegen waere da nicht das Problem mit Chromium bzw. Google Chrome.

fensterbuttons-ubuntu-chromium

In Chromium, auf dem uebrigens Google Chrome basiert, ist es derzeit nicht moeglich die Position der Fensterknoepfe selbst festzulegen. In Chromium werden bekanntlich im Standardlayout die Tableiste und die Titelleiste zu einer Multifunktionsleiste kombiniert. Um dies zu ermoeglichen wird sozusagen die normale Titelleiste versteckt und dafuer eine vom Chromium-Team entwickelte Leiste eingesetzt. Dies jedoch hat zur Folge dass die Fensterbuttons rechts bleiben – auch auf dem neuen Ubuntu. Nun ist es etwas umstaendlich und nervig fuer Chromium umdenken zu muessen.

Aus diesem Grund bitte ich jeden den dies ebenfalls stoert im Bugtracker von Chromium (Issue 24409) seine Meinung darueber los zu werden. Ich hab das bereits getan und das Chromium-Team zum Umdenken aufgefordert. Derzeit ist man dort naemlich folgender Meinung:

While this is true on the Mac, for certain UI appearances we prefer to have Chrome be the same across all platforms.

Da jetzt aber auch Ubuntu die Fensterbuttons links platziert hat sollte das Chromium-Team vielleicht doch nochmals ueber diese Entscheidung nachdenken. Oder wie seht ihr das? Die Umsetzung dieses Wunsches sollte doch ein Kinderspiel sein.

Ubuntu: Google Earth installieren & Anfliegepunktfix

Sonntag, den 4. April 2010

Um Google Earth auf Ubuntu zu installieren befolgt man am Besten die Hinweise auf dem Ubuntu-Wiki. Ich habe dabei den Weg gewaehlt die deb-Datei manuell zu erstellen und anschliessend zu installieren. Dazu war es notwendig die Installationsdatei von den Google-Servern zu laden. Nun ist es notwendig das Paket make-googleearth-package via apt-get zu installieren. Anschliessend generiert man die deb-Datei mit dem Befehl make-googleearth-package --file GoogleEarthLinux.bin --force.

Bei mir setzte Google Earth allerdings die Anflugsmarken falsch. Der Fehler ist hier genauer beschrieben. Abhilfe schafft es die Startdatei /usr/bin/googleearth um den Eintrag export LC_ALL=us_US.UTF-8 zu erweitern. Ich habe diesen Code in die vorletzte Zeile eingefuegt. Inzwischen wurde die Startdatei von Google veraendert und lautet nicht mehr exakt so, wie in dem Onlinebeitrag geschrieben wurde. Damit wurde der Fehler behoben! :)

Viel Spass mit Google Earth unter Ubuntu.