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Dez
27

Android-App: Airdroid

Eine weitere App, die ich euch heute empfehlen moechte nennt sich Airdroid. Diese App bildet eine Schnittstelle zwischen eurem PC und eurem Androiden. Die einzige Voraussetzung dafuer ist, dass sich beide Geraete im gleichen WLAN-Netzwerk befinden. Ist dies der Fall koennt ihr eine spezielle Webseite aufrufen die von der App angezeigt wird. Der Zugriff auf den Androiden ist dann noch mit einem Passwort abgesichert, welches frei gewaehlt oder zufaellig generiert werden kann und ebenfalls von der App bereitgestellt wird.

Desktopumgebung von Airdroid im Browser
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SMS-Ansicht im Webbrowser
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Galerie-Ansicht im Webbrowser
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Musikliste im Webbrowser
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Startbildschirm bei Airdroid
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Info zu Airdroid
Info zu Airdroid
Zusaetzliche Anzeige der laufenden Prozesse
Zusaetzliche Anzeige der laufenden Prozesse
Auch die Systemauslastung kann angezeigt werden
Auch die Systemauslastung kann angezeigt werden

Einmal eingeloggt hat man dann Zugriff auf viele Telefonfunktionen, die Android mitbringt. Dazu zaehlt der Zugriff auf SMS, Bilder, Kontakte, Fotos, Videos, SD-Karteninhalt und so weiter. Es kann auch am PC eine SMS geschrieben werden, die dann ueber ueber das Handy verschickt werden kann.

Ich selbst nutze die Option haeufig um drahtlos MP3-Dateien auf den Androiden zu schieben oder um Bilder zu synchronisieren, die ich mit dem Smartphone geschossen habe. Die App bedeutet keinen wirklichen Mehraufwand im Vergleich zum normalen Datenkabel, ersetzt dieses allerdings nahezu vollstaendig. Zudem bietet es noch weitere Optionen wie das Schreiben von SMS am PC, die fuer Vielschreiber sicherlich interessant sein duerften.

Die App gibt es kostenlos im Android Market.

Dez
27

Android App: LBE Privacy Guard

Endlich habe ich mal wieder Zeit einen Blogpost zu schreiben. Heute soll es um die Android App LBE Privacy Guard gehen. Diese App erlaubt es euch Rechte von Programmen nach deren Installation einzuschraenken – eine Funktion, die Google bisher nicht in Android implementiert hat und die dort vermutlich von Google auch niemals eingebaut werden wird.

Zur App selbst sei gesagt, dass ein Root-Zugriff notwendig ist, da sich die App sozusagen als Proxy zwischen Programm und Android-System schaltet und nur die Anfragen durchlaesst, die der Anwender abnickt. Solltet ihr also keine Root-Rechte auf eurem Geraet haben, dann macht es vermutlich keinen Sinn diesen Artikel weiter zu lesen – es sei denn ihr liebaeugelt damit euch Root-Zugriff zu beschaffen.

Zurueck zur App. Sicherlich kennt jeder das Problem, dass diverse Programme im Market Rechte wollen, die fragwuerdig sind und die man besser nicht erlauben will. Dann bleibt einem nur die Wahl die App nicht zu installieren oder aber in den sauren Apfel zu beissen. LBE Privacy App hingegen erlaubt es Rechte nach der Installation einzuschraenken. Derzeit koennen folgende Rechte bearbeitet werden: SMS verschicken, SMS lesen, Telefonanrufe taetigen, Kontakte lesen, Anrufprotokoll lesen, Position ermitteln (GPS und lokales Netzwerk), Telefon-ID abfragen (beinhaltet IMEI, IMSI, etc.), Internetzugriff mobil, Internetzugriff WLAN

Android selbst bietet weitaus mehr Rechte an, die allerdings noch nicht bearbeitet werden koennen. Hier waere es wuenschenswert, wenn die Entwickler der App noch etwas nachlegen und nach Moeglichkeit jedes Recht editierbar machen und davon gibt es eine Menge. Doch die Rechte, die anpassbar sind, koennen sauber eingestellt werden. Bei jedem Recht kann gewaehlt werden ob es generell erlaubt, generell verboten oder auf Rueckfrage erlaubt/verboten werden soll. Einzig der Internetzugriff ist hiervon ausgenommen. Dieser kann nur generell ab- oder angeschalten werden. Eine Rueckfragemoeglichkeit ist hier nicht vorgesehen.

Die App gibt es im Android Market und kann kostenlos bezogen werden. Vielleicht noch ein Wort zu den Rechten, die die App selbst benoetigt: Weil die App selbst Root-Zugriff anfordert, braeuchte sie selbst eigentlich gar keine Rechte auffuehren. Trotzdem haben die Entwickler angegeben, welche Rechte von der App verwendet werden. Dies schafft Vertrauen zum Nutzer – auch wenn man den Entwicklern nicht auf die Finger schauen kann, denn theoretisch haben sie mit dem Root-Zugriff die Moeglichkeit jede beliebige Aktion auf dem Geraet durchzufuehren – ob sie nun die explizite Erlaubnis vom Nutzer haben oder nicht. Sogesehen kann man den Root-Zugriff als Wildcard der Rechte einsehen. Denkt da immer dran! Zudem wird die App bisher nicht als Opensource freigegeben. Daher bleibt einem nicht viel mehr als ein gesundes Vertrauen in das Entwicklerteam zu haben.

Zu den oben genannten Funktionen bietet die App die Option den Netzwerkverkehr zu ueberwachen. Es kann so eine Uebersicht darueber gewonnen werden, welche App wie viel Datenvolumen verbraucht. Ausserdem kann ein Limit festgesetzt werden (macht Sinn bei Volumen-Flatrates), bei dem die App den Internetzugang dicht macht. So kann vermieden werden, dass beispielsweise ein Inklusivlimit des Providers ueberschritten und teuer bezahlt werden muss. Ich selbst nutze diese Option allerdings nicht, weswegen ich nicht viel dazu schreiben kann.

Die App selbst laeuft bei mir seit geraumer Zeit und ist sehr stabil. Bisher kam es wegen der eingeschraenkten Rechte auch zu keinem App-Absturz. Es lohnt sich also auf jeden Fall die App mal auszuprobieren, wenn man eine Moeglichkeit sucht Rechte von Apps nachhaltig einzuschraenken. Von mir gibt es eine klare Empfehlung.

Aug
23

HTC Desire: Dank AlphaRev mit Custom-HBOOT zu mehr Speicherplatz

By Fabi  //  Android, Handy, HTC Desire, ROM  //  No Comments

Wem bei seinem Android der Speicherplatz ausgeht (und das passiert trotz App2SD vergleichsweise schnell), der greift zu einer veraenderten Partitionstabelle. Das ist schon lange bekannt und eigentlich ein alter Hut.
Allerdings habe ich es mich bei meinem HTC Desire bisher nicht getraut – zu gross war die Angst vor einem Brick, also einem Unfall beim flashen, der das Geraet fuer alle Ewigkeiten zerstoert.

Nun habe ich es allerdings gewagt und eine veraenderte Partitionstabelle aufgespielt und es hat funktioniert. Aktuell habe ich jetzt rund 300 MB internen Speicher, wie der folgende Screenshot beweist:

Davor waren es nur rund 170 MB gewesen, wenn ich es recht in Erinnerung hatte. So eine veraenderte Partitionstalle lohnt sich schon, zumal mein Custom ROM (immer noch Oxygen – ich liebe es!) nur knapp 100 MB Speicherplatz braucht. Aus dem Screenshot wird ersichtlich, dass meine System-Partition, auf der sich das Custom ROM befindet, mit 150 MB eigentlich ueberdimensioniert ist, aber ich wollte fuer die Zukunft noch etwas Platz nach oben lassen.

Eines vorweg: Die folgenden Schritte koennen euer HTC Desire so veraendern, dass es hinterher irreparabel kaputt ist. Da ihr dies sicherlich nicht wollt, lest sehr genau durch, wie ihr vorzugehen habt. Auch die Seiten, auf die ich verlinke, sollten genauestens durchgelesen werden. Weiterhin gibt es selbstverstaendlich keine Garantie, dass dieses vorgehen bei euch klappt und Schaeden am Geraet wird euch keiner ersetzen. Weder ich noch die Jungs und Maedels von AlphaRev uebernehmen Verantwortung fuer euer Handeln in irgendeiner Weise. Seid euch dem bitte immer bewusst!

Gut, kommen wir also dazu, wie ich es gemacht habe. Zunaechst muss das Geraet gerootet sein. Wie das geht, habe ich schon mal hier beschrieben. Im Anschluss braucht man den sogenannten “S-OFF” beim Geraet. Das meint dass beim Booten ein Sicherheitslayer, der von HTC eingepflegt wurde, nicht mehr beachtet wird. Genau genommen wird der Zugriff auf ein bestimmtes Flag, welches in einem schreibgeschuetzten Bereich des Geraets liegt, umgelenkt und die Ausgabe modifiziert. Damit “denkt” das HTC Desire beim booten stets, es wuerden weniger scharfe Sicherheitskriterien gelten. Dies erlaubt es spaeter die Partitionstabelle zu manipulieren.

Dieses “S-OFF”en gelingt mit der Hilfe einer Software, die von einer Hacker-Gruppe namens AlphaRev geschrieben wurde, und sich hier findet. Die Jungs und Maedels dort haben ganze Arbeit geleistet, wie sich gleich noch herausstellen wird.
Einmal dort angekommen, braucht man das “AlphaRev 1.8 HBOOT reflash utility” (es handelt sich dabei um eine ISO-Datei; vergesst nicht den Pruefsummencheck), welches dort zum Download angeboten wird. Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle: lest GENAUSTENS, was dort dazu geschrieben steht. Dieses Tool ist in der Lage euer HTC Desire zu zerstoeren. Also benutzt das Tool nur, wenn ihr genau wisst, was ihr damit anstellt.

Die ISO-Datei kann nun auf CD gebrannt werden, damit man von ihr booten kann. Dann beginnt der eigentliche Hack, der fuer euch nicht mehr bedeutet als einen Sicherheitshinweis zu akzeptieren und anschliessend gemuetlich zu warten, bis das Tool seine Arbeit vollendet hat. Ein Video wie das genau aussieht gibt es auf YouTube.

Danach solltet ihr im Bootloader angezeigt bekommen, dass der Sicherheitsstatus eures Telefons “S-OFF” lautet. Geschafft, die wichtigste Huerde ist genommen.
Anschliessend gilt es noch bei AlphaRev eine zu eurem Custom ROM passende Partitionstabelle auszusuchen (ich habe mich fuer “Bravo CM7 r2″ entschieden, die System-Partition beim Oxygen-ROM muss etwas mehr als 100 MB gross sein, mit ca. 150 MB ist man auf der sicheren Seite; auch hier den Pruefsummencheck nicht vergessen) und schon kann das Spiel beginnen. Solltet ihr noch kein fastboot benutzt haben um euren Androiden zu modifizieren, dann braucht ihr eventuell noch das Android SDK und fastboot. Mehr dazu gibt es im CyanogenMod-Wiki.

Vor dem Aufspielen der neuen Partitionstabelle solltet ihr euer aktuelles Android-System mittels Nandroid-Backup sichern. Wie das geht steht hier beschrieben.
Nach dem Backup begebt ihr euch im Bootloader in den fastboot und koennt mit einigen wenigen Befehlen, die ebenfalls auf der AlphaRev-Seite vermerkt sind, eure Partitionstabelle modifizieren. Nachdem dieser Schritt abgeschlossen ist, wiped ihr alles (System-Partition, Data-Partition, saemtliche Caches, etc.) und spielt euer eben gemachtes Backup wieder ein. Fertig! Das war alles. Ab jetzt habt ihr deutlich mehr Speicher auf dem Telefon und koennt mehr Apps herunterladen und auf dem Telefon behalten.

Solltet ihr Fragen zur Vorgehensweise haben nutzt bitte die Kommentarfunktion. Anderenfalls viel Erfolg dabei und bitte passt genaustens auf, was ihr macht. Sonst ist euer Desire nicht viel mehr als ein sehr teurer Briefbeschwerer.

Mein Dank an dieser Stelle gebuehrt vor allem dem AlphaRev-Team. You guys have done a really good job. Thank you very much. Selbstverstaendlich danke ich auch allen anderen, die im CyanogenMod-Wiki mitgearbeitet haben oder in sonst einer Weise beteiligt waren. Danke!

Aug
7

Oxygen 2.2.1 kommt mit Android 2.3.5

By Fabi  //  Android, Handy, HTC Desire, ROM  //  No Comments

Vor vier Tagen hat AdamG, Entwickler des Oxygen-ROMs, die Version 2.2.1 seines ROMs veroeffentlicht. Nur wenige Tage nach Erscheinen des Sicherheitsupdates fuer Android ist damit die aktuelle Version 2.3.5 von Android erhaeltlich.
Vor einigen Monaten hatte ich bereits berichtet, dass ich vor allem aus sicherheitstechnischen Gruenden meinen Androiden gerootet habe, um mir moeglichst schnell die Sicherheitsupdates von Google einspielen zu koennen.
Mir faellt uebrigens gerade kein Hersteller ein, der bereits ein Update fuer sein Geraet anbietet – und das bei Sicherheitsupdates! Schande ueber die Hersteller und vielen Dank an Entwickler wie AdamG, die es mit ihren ROMs ermoeglichen immer up-to-date zu bleiben.

Die Installation des Updates ging wie immer reibungslos ab. Einzig beim ersten Booten wollte das Desire nicht so wie ich. Also Akku raus und nochmals probiert und siehe da, es funktionierte. Jetzt rennt bei mir Android 2.3.5 und ich bin froh, dass wenigstens bei mir die Sicherheitsluecken so gut es geht eliminiert sind.

Apr
4

HTC Desire: Oxygen ROM mit Android 2.3.3

By Fabi  //  Android, Handy, HTC Desire, ROM  //  10 Comments

Wer sich schon ein wenig mit der neusten Smartphone-Generation auseinandergesetzt hat, der weiss dass IT-Hobby-Bastler liebend gerne an den High-Tech-Geraeten rumschrauben. Dazu kommt, dass Android als Open Source vermarktet wird und daher bei Bastlern ganz besonders beliebt ist. Was also liegt naeher als eine modifizierte Version von Android, ein sogenanntes Custom-ROM?

Eines dieser modifizierten ROMs ist das Oxygen-ROM fuer das HTC Desire, welches momentan in der Version 2.0.3 vorliegt. Dieses kann nach einem Root auf das Desire aufgespielt werden. Fuer alle Personen, die sich damit nicht auskennen: Rooten ist keine Spielerei. Bitte informiert euch genau darueber welche Auswirkungen ein Root hat und was dabei zu beachten ist (beispielsweise hier und hier). Entgegen aller Verharmlosung, die sich im Internet an allen Ecken und Enden findet, sind ein Root und dessen Konsequenzen nicht zu unterschaetzen und sollten wohl durchdacht werden!

Ich schreibe ueber dieses ROM, weil ich es selbst einsetze und wahnsinnig begeistert davon bin. Doch was zeichnet dieses ROM aus? Und warum kann ich es weiter empfehlen. Im Folgenden will ich kurz darlegen warum ihr euch, solltet ihr zu einem Custom-ROM tendieren, unbedingt dieses ROM anschauen solltet.
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