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Apr
10

Eine Frage der Satire – Titanic provoziert die Kirche

titanic-kirche-heute

Das neue Cover des Satire-Magazins “Titanic” polemisiert – ohne Zweifel. Dargestellt ist ein christlicher Geistlicher, dessen Kopf auf Geschlechtshoehe von Jesus am Kreuz kniet. Jesus hat einen hochroten Kopf, darunter steht geschrieben “Kirche heute”.
Die einen sehen es als angebrachte Kritik an der Kirche, die anderen als primitive Verhöhnung des christlichen Glaubens. Der naechste sieht es gelassen, holt sich Popcorn und wartet ab was passiert.

Mich persoenlich erinnert das Bild an die beruehmten Mohammed-Karrikaturen von 2005/2006. Damals gab es einen aehnlichen Aufschrei der von allen Medien aufgegriffen wurde. Es wurde in der selben Art und Weise kontrovers diskutiert was nun Satire darf und was nicht. Nun sind es allerdings die Katholiken die Sturm laufen.

Das Thema ist derart brisant, dass inzwischen auch der Focus und andere nahmhafte Zeitungen darueber berichten. In der Satire-Abteilung des Spiegels hingegen macht man sich weiter lustig ueber das Thema, im Internet gibt es beide Meinungen. Das Beispiel Facebook zeigt: die einen sind dafuer, die anderen dagegen. Der Grossteil der User hat jedoch entweder nichts mitbekommen oder schert sich schlichtweg nicht darum.

Interessant finde ich wie wenig Humor einige der Katholiken verstehen. Dass es die Missbrauchsvorfaelle gab ist nicht von der Hand zu weisen und wohl oder uebel wird man dazu stehen muessen. Der Papst verhaelt sich bei der gesamten Diskussion um die Missbrauchsvorfuerfe genau so zaeh und langsam wie man es von der katholischen Kirche gewohnt ist, doch daran kann ich nichts gutes abgewinnen. Diese Karrikatur koennte etwas Schwung in die Sache bringen. Allein das rechtfertigt meiner Meinung nach schon die Publikation. Damals bei den Mohammed-Karrikaturen haben die meisten Katholiken geschwiegen, traf es doch nur die Andersglaeubigen. Jetzt sehen sie sich selbst in dieser misslichen Situation und ploetzlich wird die Diskussion auf einem ganz anderen Niveau gefuehrt. Nun spricht man davon, dass die katholische Glaubenslehre “beschimpft” wird und klagt gegen die Satire-Zeitung, versucht Kritik im Keim zu ersticken. Wenn man schon nichts gegen die Missbrauchsvorwuerfe an sich tun kann, immerhin haben das die Leute aus den eigenen Reihen verbockt, dann will man sich wenigstens vor solchen schmutzigen Bildchen schuetzen. Dabei ist es die Satire doch nur der Humor, der die Geduld verloren hat. Na gut, zu lachen hat man bei der Kirche zur Zeit sowieso nichts …

Apr
4

Ubuntu: Google Earth installieren & Anfliegepunktfix

By Fabi  //  Ubuntu  //  No Comments

Um Google Earth auf Ubuntu zu installieren befolgt man am Besten die Hinweise auf dem Ubuntu-Wiki. Ich habe dabei den Weg gewaehlt die deb-Datei manuell zu erstellen und anschliessend zu installieren. Dazu war es notwendig die Installationsdatei von den Google-Servern zu laden. Nun ist es notwendig das Paket make-googleearth-package via apt-get zu installieren. Anschliessend generiert man die deb-Datei mit dem Befehl make-googleearth-package --file GoogleEarthLinux.bin --force.

Bei mir setzte Google Earth allerdings die Anflugsmarken falsch. Der Fehler ist hier genauer beschrieben. Abhilfe schafft es die Startdatei /usr/bin/googleearth um den Eintrag export LC_ALL=us_US.UTF-8 zu erweitern. Ich habe diesen Code in die vorletzte Zeile eingefuegt. Inzwischen wurde die Startdatei von Google veraendert und lautet nicht mehr exakt so, wie in dem Onlinebeitrag geschrieben wurde. Damit wurde der Fehler behoben! :)

Viel Spass mit Google Earth unter Ubuntu.

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