In Ubuntu hat mich gestoert, dass bei jedem Start zwangsweise die Partitionen meines parallel installierten Windows Betriebssystems ueberprueft werden. Stolz praesentierte mir Ubuntu bei jedem Start die Meldung "checking file systems" und daraufhin meine beiden Partitionen /dev/sda1 und /dev/sda2.
Da dies den Startvorgang unnoetig in die Laenge zieht und ich mit Ubuntu sowieso nichts auf den Windowspartitionen veraendere, habe ich mich auf die Suche gemacht wie man die automatische Fehlersuche mit "fsck" unterbinden kann. Die Loesung des Problems ist gar nicht so schwer wie anfangs angenommen.
Ubuntu steuert beim Bootvorgang die Datei /etc/fstab an. Die dort angegebenen Parameter regeln wie und ob Ubuntu die einzelnen Partitionen mountet, ob diese in regelmaessigen Abstaenden mit fsck ueberprueft werden sollen, und vieles mehr. Ganz genau erlaeutert wird die Aufgabe der Datei bei tuxfiles.org.
Hier soll ein klitzekleiner Ueberblick ueber die Datei vollkommen ausreichen.
Eine Zeile, welche sich auf je eine Partition bezieht, sieht nun beispielsweise wie folgt aus (schematisch):
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# /dev/sda1
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UUID=XXXX-XXXX /media/sda1 vfat defaults 0 1
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