Browsing articles from "Juli, 2007"
Jul
18

Bewertung: Transcend.de

By Fabi  //  Netzgeschehen  //  No Comments

Es wurde langsam aber sicher Zeit meinen Laptop aufzuruesten. Der Hauptspeicher von nur 512 MB hat einfach nicht mehr ausgereicht um dem Desktop- und Entwicklungsalltag gerecht zu werden. Firefox, Visual Basic .NET und noch ein bis zwei andere “grosse” Programme haben ausgereicht um Hauptspeicher locker voll zu bekommen. Mit der Zeit ist das ziemlich nervig und frisst nicht nur Zeit, sondern auch jede Menge Nerven.

Es muss also ein Ersatz her, das war klar. Schnell Google angeworfen und nach Speichermedien fuer meinen Acer Laptop gesucht und promt bin ich auf die Internetpraesenz von transcend.de gestossen. Die Seite machte mir einen serioesen Eindruck, die AGB, Garantieleistungen und Lieferbedingungen waren auch in Ordnung. Fuer etwas ueber 50 Euro pro GB Speicher hatten sie mich als Kunde gewonnen.

Als Versandart waehlte ich Vorauskasse, Versandkosten hatte ich bei meinem Kaufpreis keine mehr zu tragen. Die Ware ist rund sieben Werktage nach Ueberweisungseingang bei mir angekommen – professionell verpackt und in einem einwandfreien Zustand. Sieben Tage deswegen, weil Transcend den Artikel nicht vorraetig hatte und erst selbst bestellen musste.

Einige sehr positive Kleinigkeiten gibt es noch zu vermerken ueber den Onlineshop:

  • Der Speicher ist mit einer lebenslangen Garantie versehen
  • Der Lieferant ist UPS, bei dem man den Weg der Lieferung immer komfortabel online nachvollziehen kann
  • Die Seite liefert gute Listen fuer Notebookspeicher, in welchen man sich sehr einfach zurecht findet. Die genaue Bezeichnung des Laptops genuegt vollkommen um zum Ziel zu gelangen. Das Zusammenspiel zwischen Laptop und Speicher wird garantiert

Fazit:
Es hat einfach alles gepasst. Von der Bestellung ueber die Lieferung bis hin zur Qualitaet der Ware war alles vollkommen in Ordnung. Das einzige Pech, welches ich hatte war, dass Transcend mein Produkt nicht auf Lager hatte. Die Nachbestellung lief jedoch relativ schnell von Statten weshalb man sich auch hier nicht beschweren kann. UPS als Vertiebspartner gefaellt mir sehr gut und auch die lebenslange Garantie haben mich ueberzeugt. Zu guter letzt sind dann auch noch die Versandkosten entfallen – was will man mehr? Hier bin ich gerne wieder Kunde!

Jul
18

Potter: 15 Mio. Dollar in den Sand gesetzt – Ueberwachung sinnlos

By Fabi  //  Netzgeschehen  //  No Comments

Bald ist es wieder so weit, dann steht wieder ein neuer Band der Geschichte rund um den Zauberjungen Harry Potter in den Laeden. Doch bis dahin soll absolutes Stillschweigen gewahrt werden ueber die Handlung im neuen Band. Dazu ist man beim Verlag “Bloomsbury” bereit sehr viel Geld zu investieren – genau genommen rund 15 Millionen Dollar!

Doch wohin fliesst das ganze Geld? Wie kann man fuer den Schutz eines Buches(!) rund 15 Millionen Dollar verbraten? – Das geht relativ einfach. Man muss einfach extra Grundstuecke anmieten, auf denen die Buecher bis zur Auslieferung zwischengelagert wird und ein ganzes Battalion an Sicherheitsbeamten damit beauftragen auf die begehrte Ware aufzupassen. Damit hat man schon mal sichergestellt, dass das Buch nicht vorschnell von seinem temporaeren Platz wegbewegt wird. Doch damit nicht genug, denn irgendwann will das Buch ja auch in die Laeden kommen. Dies geschieht, indem man es per Transporter – gesichert in versiegelten und mit Alarmanlagen ausgestatteten Paletten – durch die Gegend faehrt. Damit die Transporter dabei auch schoen brav da langfahren, wo sie langfahren sollen, baut man ihnen Ueberwachnungssensoren ein. Nun kann man aus dem All zuschauen, wo sich die Transporter befinden und bekommt eine Meldung sobald sich irgendein Transporter von seiner Route wegbewegt oder gar stehen bleibt. – Tolle Sache! (via tagesspiegel.de)

Das Problem ist nur, dass sich das Stillschweigen einfach nicht so einfach erkaufen laesst – auch nicht mit 15 Millionen Dollar. Schon vor einigen Tagen sind die ersten Schwarzkopien im Internet aufgetaucht. Von abfotographiert bis eingescannt gibt es durch die Bank alle moeglichen Versionen des neuen Bandes. Der 15-Millionen-Dollar-Schutz hat klaeglich versagt. Scheinbar ist es nicht moeglich alle Vertriebswege unter Kontrolle zu stellen.

Ich persoenlich finde es recht amuesant, dass Autorin J. K. Rowling auf die Art und Weise erfahren muss, dass auch die allerbeste Kontrolle im Prinzip nichts nuetzt. Weiterhin klasse finde ich, dass man nun doch an eBooks kommt, falls man die Buecher lieber auf einem PDA liesst – auch wenn Frau Rowling sich wehement dagegen gewehrt hat. Ironischerweise deswegen, weil sie vorzeitigen Schwarzkopien ihres Buches entgehen wollte.

(via gulli.com)

Jul
7

SpOn: U-Bahn Unglueck war kein Terroranschlag – wirklich kein Terroranschlag!

By Fabi  //  Netzgeschehen  //  No Comments

Beim Signalpiraten bin ich eben auf einen interessanten Artikel aufmerksam geworden. Der Spiegel berichtet in seiner Onlinefassung darueber, dass das Londoner U-Bahn Unglueck vom 05. Juli kein Terroranschlag war. Dieser Satz wird unzaehlige male wiederholt, damit ihn auch der letzte Leser noch begreift. In etwa so: Das Unglueck ist hier ausnahmsweise kein Terroranschlag. Ich wiederhole: kein Terroranschlag. Wer jetzt noch denkt es sei ein Terroranschlag, der hat sich geirrt – das Unglueck ist kein Terroranschlag. Kein Terror, nur Unglueck. Kein Terroranschlag!

Das oben klingt uebertrieben? Dann lest euch mal den Spiegelartikel durch und beurteilt selbst. Besonders empfehlen will ich noch den Artikel des Signalpiraten. Danke dafuer!

Dort wo es keinen Terrorismus gibt, versucht man ihn eben irgendwie reinzupfuschen. Das laesst sich besser verkaufen und spielt der Politik in Sachen Ueberwachungsmassnahmen den Joker nur so zu. Danke SpOn!

Jul
5

MiiVi.com – Honeypot der Musikindustrie

Auf MiiVi.com soll es bis vor kurzem noch moeglich gewesen sein ein interessantes Angebot zu begutachten. Dort wurde versprochen ganze Kinofilme leicht und schnell downloaden zu koennen. Interessant ist sicherlich auch der Domainbetreiber, welcher sich als Abgeordneter der Musikindustie hoechstpersoenlich entpuppte – dessen “Partnerfirma” Media Defender. (Screenshots gibt es hier zu sehen)

Die Werbung war nur gelogen und so gab es ausser einem Spyware-Programm nichts downzuloaden auf MiiVi. Dieses Programm soll angeblich die Festplatte der infizierten Rechner durchsuchen und alles verdaechtige zurueckmelden. Auf gut Deutsch: Miivi war ein Honeypot der Musikindustrie – und dazu noch ein verdammt schlechter!

Es ist interessant, dass man sich inzwischen genoetigt sieht solche Massnahmen einzusetzen. Unrecht ist nicht mit Unrecht zu bekaempfen. Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein!?

(via gulli.com, lordfish.team-wst.org)

Jul
4

Apple, iPhone und faehige Hacker

By Fabi  //  Netzgeschehen  //  No Comments

Es ist noch gar nicht lange auf dem Markt und schon wurde das iPhone auf Herz und Nieren getestet. Nicht nur, dass man es schon komplett auseinander genommen hat um zu sehen was so drin steckt im iPhone von Apple, sondern nun ist es dem norwegischen Hacker Jon Lech Johansen, bekannt geworden als “DVD-Jon” mit DeCSS, angeblich sogar gelungen auch die von Apple erzwungene Registrierung beim Provider AT&T zu umgehen. Dafuer hat er sich einfach “mal eben” einen eigenen Registierungsserver geschrieben, welcher den Registierungsprozess emuliert und dem iPhone so vorgaukelt, dass die Apple-Philosophie der erzwungenen Registrierung voll und ganz erfuellt wurde.

Erstaunlich ist in wie kurzer Zeit die Hacks auf den Markt kommen und wie schnell die Hackergemeinde reagieren kann, wenn sie gewillt ist. Die Tatsache, dass auch schon verschiedene Passwoerter – darunter ein Root-Passwort – geknackt wurden, zeigt wie sensationell schnell man hinter die Geheimnisse kommt, die Apple dem iPhone mit auf den Weg gegeben hat.

Indes wurden auch die ersten Sicherheitsluecken bekannt, die die selben sind wie die bei der juengst veroeffentlichten Windows-Version von Safari, dem Webbrowser von Apple. Damit soll ein Buffer-Overflow erzeugt werden koennen, der es erlaubt beliebigen Code auf dem iPhone ausfuehren zu koennen. Hier herrscht Sicherheitsstufe Rot!

Ich bin gespannt wie sich die Sache weiter entwickeln wird und wann es erstmals moeglich sein wird eigene Programme aufs iPhone aufspielen zu koennen. Ich wage die Vermutung, dass das nicht mehr allzu lange dauern wird und die Geschwindigkeit der Hacker, die derzeit einen Erfolg nach dem anderen verbuchen koennen, gibt mir zweifelsohne recht. Es wird interessant sein zu sehen was sich dann mit dem iPhone alles anstellen laesst. Die Hardwarekomponenten versprechen vielfaeltige Einsatzmoeglichkeiten und ich waere amuesiert darueber Linux als OS auf dem iPhone zu sehen. Vielleicht ist es ja schon bald so weit.

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