Filmpiraterie gefaehrdet die Existenz des Maisbauern
Es klingt unglaublich, aber genau das war die Argumentationsweise welche der NBC/Universal-Berater Rick Cotton benutzt hatte um zu rechtfertigen warum gegen Schwarzkopierer vorgegangen werden muesse – gulli.com berichtete.
Es scheint logisch: wenn weniger Menschen ins Kino gehen, dann wird auch weniger Popcorn gekauft und dadurch erfahren die Maisbauern in den USA immense Verluste. Wenn es den Maisbauern also schlecht geht liegt das einzig und alleine an den Schwarzkopierern, welche den Markt zerstoeren.
Wie schoen, dass endlich mal jemand fuer die Bauern Partei ergreift und die Welt ueber die Missstaende aufklaert! Wenn ihr schon dabei seid, liebe Filmindustrie, dann klaert doch die Menschen auch gleich noch darueber auf, dass Gummibaerchen zu meiden sind – zwecks dem Artenschutz. Ach ne, dann verdient ihr ja keine Kohle mehr – wie dumm!
Machen wir es doch lieber andersrum und erklaeren den Gummibaeren neben dem Schwarzkopierer noch zum offiziellen Feind und geben diesen zum Abschuss frei. Millionen Gummibaeren werden vernichtet werden und zudem verdient man bei der Musikindustrie noch ganz nebenbei Geld damit.
Endlich kommt sie, die lang ersehnte Gerechtigkeit!
Am 28. Juni 2007 um 18:23 Uhr
Aber andererseits werden ja auch wieder die Pizzataxis gefördert, wenn die ganzen geeks das Haus nicht mehr verlassen müssen, um Filme zu schauen…
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Am 28. Juni 2007 um 18:39 Uhr
Richtig. Die Behauptung der Filmindustrie ist vorne und hinten nicht durchdacht und, man braucht gar nicht weit zu denken um zu dem Entschluss zu kommen, schlichtweg laecherlich.
An diesem Beispiel zeigt sich doch wunderbar, auf welchem Niveau die Anschuldigungen stattfindeen. Am liebsten wuerde man den boesen Schwarzkopierern noch die zahllosen Kriege der Menschheit anhaengen. Schade nur, dass es die Schwarzkopierer erst seit so kurzer Zeit gibt …
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