Privatisierung der Ueberwachung in Manchester

Die Stadtverwaltung in Manchester hat ein Problem. Zu viele Menschen verschmutzen die oeffentlichen Plaetze und fuehlen sich in Manchester ein bisschen mehr zu Hause als man es bei der Stadtverwaltung haben will. Um diese Schmutzfinken jetzt dingfest zu machen setzt man in Manchester auf ganz neue Methoden. Man setzt auf Wachmaenner eines Privatunternehmens, die mit auf den Kopf gebundenen Kameras die ueblen Taten aufzeichnen sollen und mit dem Segen der Stadtverwaltung bis zu 80 Pfund (entspricht derzeit rund 118 Euro) direkt abkassieren koennen. Die Aufzeichnungen der Kameras dienen im Zweifelsfall vor Gericht als Beweismittel. (via gulli.com)

Interessant finde ich, dass man diesen Auftrag an Privatfirmen vergibt und nicht auf die eigenen Leute setzt. Ist es wirklich so viel teurer eigene Leute einzustellen? Oder will man diese nur moeglichst schnell wieder los werden koennen, sollte es nicht so funktionieren wie man sich das vorstellt? Wird das auch bald schon in Deutschland so sein, dass man an jeder zweiten Strassenecke einen Kamera-Ordnungshueter sieht, der seine Runden dreht? Was passiert mit dem Videomaterial, welches unbelastend ist? Wird das sofort vernichtet oder archiviert? Kann ich in 10 Jahren noch ansehen was am Tag x vor 10 Jahren an irgendeinem Platz in Manchester los war?
Fragen ueber Fragen …

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